IPR Systems UG erhält Wachstumsfinanzierung

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Die IPR Systems UG, ein führender Spezialist im Bereich von Softwarelösungen zur Recherche und Bewertung von Intellectual Properties, erhält eine Wachstumsfinanzierung in deutlich siebenstelliger Höhe von der Investitionsbank Berlin.

Das Spin-Off der InTraCoM GmbH in Stuttgart positioniert sich als erfolgreicher Anbieter für Softwarelösungen, die es Unternehmen ermöglichen, Patente mit dem „PatentExplorer“ leicht zu recherchieren. „Mit  der Software von IPR Systems lassen sich mögliche Patentierungen leicht identifizieren und zugleich Patentverletzungen vermeiden – unsere Kunden erkennen diesen Nutzen und setzen verstärkt auf den PatentExplorer“, sagt Prof. Andreas Zagos, Geschäftsführer der IPR Systems. Mitgesellschafter Dr. Dierk-Oliver Kiehne ergänzt: „Mit den nun eingeworbenen Mitteln bauen wir unser Produktportfolio aus und können unseren Kunden so zeitnah weitere ergänzende Produkte anbieten, die einen erheblichen Mehrwert erzeugen. Durch eventurecat ist es uns gelungen, die Fokussierung auf die Kernkompetenzen innerhalb der beiden Unternehmen zu stärken“.

„Uns haben das Marktpotential sowie das Team unseres Mandanten überzeugt. Wir glauben fest an die weitere positive Entwicklung des Unternehmens – die Anwendung von Software im Bereich der IPRs ist bisher vernachlässigt worden. Die Akquisition der Wachstumsfinanzierung durch die Investitionsbank Berlin war hierbei nur konsequent“ so Jannis Friedag, Senior Corporate Finance Advisor.

Das Team der eventurecat Corporate Finance Advisors beriet das Unternehmen im Rahmen der Wachstumsfinanzierung.

Über IPR Systems UG
IPR Systems ist ein Spin-Off der InTraCoM GmbH und ist auf die Entwicklung von Softwarelösungen rund um das Thema Patente spezialisiert. Das Flaggschiffprodukt, der PatentExplorer, wird derzeit von namhaften Kunden eingesetzt, um Patente zu recherchieren und Patentverletzungen zu vermeiden. Dabei wird bei Kunden die Recherchezeit sowie die Gefahr von Patentverletzungen deutlich reduziert, indem die Software sowohl von Einsteigern als auch Experten bedient werden kann. Weiterhin bietet das Unternehmen begleitende Lösungen rund um das Thema Patente an und erweitert derzeit sein Produktportfolio um weitere Lösungen im Bereich IPR, insbesondere im Bereich der monetären Patentbewertung.

Über eventurecat Corporate Finance Advisors
eventurecat Corporate Finance Advisors zählt zu den deutschlandweit führenden Corporate Finance Beratern für Small-Cap-Transaktionen in den Branchen der Informations- und Kommunikationstechnologie, Internet und Games. Als kompetenter Partner für Top-Management und Unternehmer dieser Branchen berät eventurecat in den Bereichen Finanzierung, Fördermittel und Mergers & Acquisitions. Durch die breite Transaktionserfahrung in den High-Tech-Branchen, den eigenen unternehmerischen Hintergrund sowie die sehr individuelle Betreuung hat eventurecat einen überdurchschnittlichen Track Record erreicht.

Kontakt
Michael Schulte
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Geschäftsmodelle und was wir von Autos lernen können

Jannis Friedag – Senior Corporate Finance Advisor

Ich habe heute einen interessanten Artikel in der WiWo gelesen, in dem es um die Automobilhersteller und die zukünftigen Geschäftsmodelle ging. Ich empfehle ihn mal zu lesen, zusammenfassend sagt der Artikel aus, dass sich die Automobilhersteller Gedanken darum machen, dass sie nicht nur Autos verkaufen sondern in der Zukunft Mobilität vermarkten müssen. Daimler in Ulm und Sixti Car Club hier in Berlin machen vor, wie es funktionieren kann. Das ganze ähnelt doch sehr stark dem SaaS-Modell in der IT-Industrie: Car on Demand. Heute Familienkutsche, am Wochenende Cabrio? Peugeot will wohl noch dieses Jahr ein ähnliches Konzept hier in Berlin launchen und ich bin gespannt, was dabei angeboten wird. Kinderkrankheiten haben diese Modelle sicherlich (Wo ist das nächste verfügbare Auto?), aber vor allem in Städten kann dies bei größerer Verfügbarkeit Sinn machen. Das Konzept ist so sicherlich nicht neu, da das Carsharing schon länger lebt, aber durch aktuelle Entwicklungen scheint hier ein interessanter Markt aufzukommen.

Was hat das nun mit IT zu tun? Erst einmal nicht viel. Klar, ohne IT funktionieren diese Systeme nicht oder nicht so komfortabel. Aber grundsätzlich sollte man sich öfters mit seinem Geschäftsmodell beschäftigen, sich andere (auch branchenfremde) Modelle ansehen und gucken, ob man einzelne Aspekte auf sein Unternehmen übertragen kann. Ich habe letzte Woche mit meinen Kollegen ein Seminar zu diesem Thema veranstaltet und wir hatten spannende Diskussionen mit Unternehmern diesbezüglich.

Strukturierte Finanzierung für Softwareunternehmen

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

SIBB-Arbeitskreis Finanzierung

Praxisworkshop am 24. März 2010, 16.00 bis 18.30 Uhr

Hintergrund:

Oft wird bei der Finanzierung von Softwareunternehmen nur in eine Richtung gedacht: Der eine glaubt nur an Bankenfinanzierung, die nächste setzt auf Venture Capital, andere bevorzugen Fördermittel oder Mezzanine-Finanzierungen. Diese verschiedenen Finanzierungsarten zu kombinieren, ist nicht immer einfach, und auch die Vertreter der für die verschiedenen Formen jeweils zuständigen Institutionen sind oftmals nicht daran gewöhnt, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Für die Unternehmen jedoch bieten Mischformen der Finanzierung bei aller Komplexität große Vorteile: Mit Venture Capital lassen sich Fördermittel hebeln oder mit einer Bankenfinanzierung eine noch fehlende Lücke füllen.

Doch welche Formen passen zu einander? Ein passendes Szenario zu erstellen, ist eine große Herausforderung. Wie lässt sich analysieren, was für das konkrete Vorhaben ein guter Weg sein kann? Wie lassen sich die jeweiligen Institutionen davon überzeugen?

Inhalt:

Wir haben Vertreter einiger möglicher Institutionen eingeladen und stellen sie vor die ungewöhnliche und schwierige Aufgabe, ihr Angebot mit den anderen vorgestellten Finanzierungsformen in ein Verhältnis zu setzen, zu zeigen, wie man ihre jeweilige Mittelart mit anderen kombinieren kann, welche Interessen sie dabei verfolgen und wie sie Unternehmer unterstützen.

Zielgruppe:

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche der SIBB-Mitgliedsunternehmen. Die Veranstaltung ist offen für Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch nicht Mitglied im SIBB e.V. sind.

Referenten:

Marco Perschel, HypoVereinsbank, Abteilungsdirektor Gründung und Nachfolge

Henning Seeschaaf, Hasso Plattner Ventures, Investment Analyst (angefr.)

Christian Pech, Investitionsbank Berlin, Betreuung Banken

Michael Wowra, mbg Mittelständische Beteiligungsgesellschaft

Thomas Schröter, Vorstand SIBB e.V., Senior Corporate Finance Advisor und Geschäftsführer der eventurecat GmbH

Kosten

Für SIBB-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 20,- Euro pro Person.

Ort:

eventurecat GmbH, Spreebogen Plaza, Pascalstr. 10, 10587 Berlin

Datum:

Mittwoch, 24. März 2010, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Ablaufplan:

Die vollständige Einladung mit Ablaufplan finden Sie hier.

Anmeldung:

Bitte per E-Mail oder mit diesem Formular an

Michael Schulte, eventurecat GmbH,
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
Michael.schulte@eventurecat.com,
Anmeldung unbedingt erforderlich.

Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank Berlin.

 

 

eventurecat ist Mitglied im Cyberforum

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

eventurecat ist seit dieser Woche Mitglied im Cyberforum. Das Cyberforum mit Sitz in Karlsruhe ist mit 750 Mitgliedern eines der größten und erfolgreichsten regionalen Hightech-Unternehmer-Netzwerke in Deutschland. Mehr als 8.000 Akteure aus Unternehmen, Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Kommunen und Gemeinden der Technologieregion Karlsruhe partizipieren an diesem innovativen Netzwerk, für die „Networking“ ein elementarer Bestandteil ihres innovativen Wachstums ist. Unter dem Motto „Aus dem Netzwerk für das Netzwerk“ werden Erfahrung, Ideen und Businesswissen ausgetauscht, diskutiert und umgesetzt.

Da eventurecat immer mehr Unternehmen auch im Südwesten Deutschlands begleitet, ist der Beitritt zum Cyberforum ein konsequenter Schritt zur Vernetzung in der Region. Auf gute Zusammenarbeit!

Neutron Games und evc@Füchse

Jannis Friedag – Senior Corporate Finance Advisor

Wir hatten die Möglichkeit, mit Neutron Games im Rahmen einer Finanzierung erfolgreich zusammen zu arbeiten. Wer es noch nicht weiß, Neutron Games hat den Serious Games Award gewonnen und arbeitet derzeit an dem Spiel Handball Challenge. Das Spiel begeistert durch super Grafiken (siehe unten) und wird das erste Handballspiel sein, das auf diesem Level verfügbar ist. Gestern nun hatte uns einer der Gründer von Neutron Games, Gregor Ilg, zum Handball in die Max-Schmeling-Halle eingeladen. Es spielten die Füchse Berlin gegen Flensburg. Das Spiel war spannend bis zur letzten Sekunde und die Stimmung in der Halle war ausgezeichnet. Ich hoffe man kann dies auf den Fotos nachvollziehen:

Fuechse

Auch wir geben das Beste beim anfeuern der Füchse:

Fuechse

Auf jeden Fall kann man allen empfehlen, mal zum Handball zu gehen. Wer davon nicht genug bekommt, dem empfehlen wir das in naher Zukunft erscheinende Spiel von Neutron Games!

Ingame Grafik

LTE @MWC

Jannis Friedag – Senior Corporate Finance Advisor

Der Mobile World Congress in Barcelona läuft an, und damit kommen die ersten Cases, die Long-Term Evolution (LTE) unterstützen. Als Nachfolger von UTMS bietet LTE einige Möglichkeiten, die das Verhalten der User Richtung Mobile beschleunigen wird. Die stark erhöhten Datenraten machen zudem Festnetzanschlüsse für spezielle Zielkunden unattraktiv. Außerdem können neue Applikationen den mobilen Übertragungsstandard auf Grund von geringeren Latenzzeiten erstmals nutzen.

Ein großes Hindernis bei UMTS waren die Tarifstrukturen. Waren Datentarife bei der Einführung von UMTS sehr teuer und Nutzer auf Grund von Horrormeldungen über extrem hohe Telefonrechnungen verunsichert, kann die Branche jetzt die nächste Welle nutzen und auf eine breitere Einführung am Markt hoffen. Technisch gesehen ist es im Vergleich zur damaligen UMTS-Einführung relativ kostengünstig möglich, das bestehende Netz auf LTE aufzurüsten. Mal sehen, wann die ersten LTE-Angebote ins Haus flattern.

Auf der Mobile World läuft bereits ein LTE-Netz, und Samsung hat ein Netbook mit eingebautem LTE-Chip vorgestellt. Interessant wird es, wie sich WiMAX positionieren wird. Ich bin gespannt, ob es einen Standard geben wird oder eine Spezialisierung auf einzelne Bereich stattfinden wird.

Google wird zum ISP

Jannis Friedag – Senior Corporate Finance Advisor

Soeben lese ich im Google Blog, dass Google Infrastruktur bereitstellen will und in den USA 1GB-Glasfaserverbindungen anbieten möchte. Vorerst soll dies in einem Feldversuch durchgeführt werden.

Google bewegt sich also Richtung ISP und will damit neue Anwendungen ermöglichen, die entsprechende Bandbreiten benötigen. Die wachsenden Auslagerungen von Anwendungen in die Cloud wird dazu führen, dass Firmen und vermehrt auch Privatanwender (Thema IPTV, Konvergenz) höhere Bandbreiten benötigen, ansonsten sind solche Applikationen einfach nicht sinnvoll zu gebrauchen. Wieso Server selber betreiben, wenn man Applikationen und Daten sicher, kostengünstig und performant im Rechenzentrum hosten kann? Zwei Flaschenhälse bei der Entscheidung dieser Fragen hat es allerdings bisher gegeben: Reicht die Internetverbindung aus, um vernünftig arbeiten zu können, und die Grundsatzfrage, ob ich meine Daten auf einem fremden Server haben möchte. Das erste Problem ist eine reine Zeitfrage, und Google wird das mit seinem Schritt beschleunigen. Die zweite Frage lässt sich nur durch weitergehende Transparenz und die volle Kontrolle über Daten und Applikationen entkräften.

Die Telcos und Kabelbetreiber als Wettbewerber werden sich nach dieser Ansage auf Gegenwind einstellen müssen. Eine aktuelle Studie von AT Kearney zeigt auf, dass die Minutenpreise im freien Fall sind und 2013 nur noch kostendeckend sein werden. Datenservices können dies bisher nur in geringem Maße kompensieren, man wird sehen, wie sich LTE entwickeln wird.

Where will Google go next? Man sollte die Akquisitionen im Auge behalten. Eine schöne Liste findet sich hier bei Wikipedia.