Fremdkapital

Das Gespenst Überschuldung

Matthias Treptow – Senior Corporate Finance Advisor

Viele junge Unternehmen treffen in Ihren frühen Entwicklungsphasen auf das Schreckgespenst bilanzielle Überschuldung. Neben der drohenden bzw. bestehenden Zahlungsunfähigkeit ist es nach deutschem Insolvenzrecht der Tatbestand, der einen Geschäftsführer bzw. Vorstand dazu zwingt, seine Firma in die Hände des Amtsgerichts bzw. eines Insolvenzverwalters zu legen. Tut er dies nicht rechtzeitig, droht bei einer tatsächlichen Insolvenz der Eingriff des Insolvenzverwalters in das Privatvermögen der Geschäftsführer bzw. der Vorstände.

Eine bilanzielle Überschuldung liegt rein nach den Zahlen der Bilanz vor, wenn die haftenden Eigenmittel aufgelaufene Verluste nicht mehr decken können. Oft sind sich Unternehmer dieses Risikos nur teilweise bewusst, da sie selbst vor allem die Kasse bzw. die Zahlungsfähigkeit im Blick haben, die bilanzielle Situation jedoch nicht. Auch nicht jeder Steuerberater weist seine Mandanten rechtzeitig und regelmäßig auf den Umstand der Überschuldung hin.

Die Bundesregierung hat die Situation im Rahmen des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes bis Ende 2013 jedoch maßgeblich entspannt. Kann der Unternehmer nämlich trotz einer zahlentechnisch vorliegenden bilanziellen Überschuldung eine positive Fortführungsprognose auf die nächsten 12 bis 24 Monate hinsichtlich Liquidität und Ertrag vorweisen, so entfällt der Insolvenzantragsgrund.

Der Unternehmer sollte somit seine Bilanz zwar fortlaufend im Blick behalten und ggf. durch die Zuführung weiterer haftender Eigen- bzw. Fremdmittel optimieren (was insbesondere auch sein Rating bei Banken und Lieferanten verbessert), sich jedoch bei einer positiven Aussicht für die kommenden Monate nicht vom „Gespenst“ Überschuldung zu sehr schrecken lassen.

Präsentationen zur Bankenfinanzierung

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Zwar hat letzte Woche unser Arbeitskreis Finanzierung zum Thema Bankenfinanzierung vor einem Vor-WM-bedingt recht kleinen Kreis stattgefunden, doch waren Vorträge und Diskussionen wie immer produktiv und erhellend. Es hat sich gezeigt, dass in manchen Bereichen, die viele Unternehmer für sich abgeschrieben hatten, doch einiges geht. Hierzu zählen insbesondere Factoring und Leasing. Neben diesen speziellen Themen haben aus Unternehmersicht Andreas Liebing von der StoneOne AG und aus Bankensicht die Landesbank Berlin sehr anschaulich dargestellt, was es beim Kontakt mit Banken zu beachten gilt und wie man als Unternehmer seine Bank so mit Informationen versorgt, dass sie dem unternehmer optimal zur Seite steht.

Die Präsentationen stehen nun online bei SlideShare zur Verfügung:

Der SIBB e.V. Einleitung beim SIBB AK Finanzierung zum Thema Bankenfinanzierung am 02.06.2010

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Der SIBB e.V.

Erfahrungen mit unterschiedlichen Bankenprodukten. Andreas Liebing, StoneOne AG

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Andreas Liebing: Erfahrungen eines Unternehmers

Factoring als Refinanzierungsinstrument für den Mittelstand: Harry Kern, Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH

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Harry Kern: Factoring als Finanzierungsinstrument für den Mittelstand

Das Bilanzrating-Gespräch; Möglichkeiten durch Leasing. Alexander Krug, Lutz Kallmeter, Landesbank Berlin

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Alexander Krug, Lutz Kallmeter zu den Themen Bilanzratinggespräch und Leasing

Überblick über die Angebote der IBB bei der Bankenfinanzierung. Thomas Schmidt, Investitionsbank Berlin

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Thomas Schmidt: Die Angebote der IBB bei der Bankenfinanzierung

Möglichkeiten der Bankenfinanzierung für Softwareunternehmen

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

SIBB AK Finanzierung
Praxisworkshop am 02. Juni 2010, 16.00 bis 18.30 Uhr

Hintergrund:
Banken haben unter Softwareunternehmen nicht den besten Ruf. Ohne die Sicherheiten, die beispielsweise ein Produktionsbetrieb bieten kann, sind Softwareunternehmen aber keineswegs chancenlos bei Banken. Ein guter Kontakt zur Hausbank und die gezielte Rating-Verbesserung sichern zudem den Zugang zu Förderdarlehen, Kreditfinanzierungen und Mezzaninekapital.

Inhalt:
Bei unserem Workshop wollen wir mit Experten aus der Praxis die Möglichkeiten beleuchten, die für Softwareunternehmen zur Verfügung stehen. Worauf müssen wir besonders achten, wenn wir uns mit unserer Bank unterhalten wollen? Wie kann ich mein Rating verbessern? Aus der Erfahrung in der Praxis schildern unsere Referenten, wie Sie die vorhandenen Angebote nutzen können und wie Sie Ihren Bankberater überzeugen.

Referenten:
Andreas Liebing, Vorstand, StoneOne AG – The Web Service Factory
Harry Kern, Geschäftsführender Mitgesellschafter der Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH
Alexander Krug, Kundenbetreuer Kompetenzcenter Leasing & Factoring, Landesbank Berlin AG
Thomas Schmidt, Betreuung Kompetenzfeldkunden, Investitionsbank Berlin
Thomas Schröter, Vorstand SIBB e.V., Senior Corporate Finance Advisor und Geschäftsführer der eventurecat GmbH

Detaillierte Infos:
Den ausführlichen Ablaufplan inkl. Anmeldeformular finden Sie hier.

Zielgruppe:
Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche der SIBB-Mitgliedsunternehmen. Die Veranstaltung ist offen für Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch nicht Mitglied im SIBB e.V. sind.

Ort:
eventurecat GmbH, Spreebogen Plaza, Pascalstr. 10, 10587 Berlin

Datum:
Mittwoch, 02. Juni 2010, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Kosten:
Für SIBB-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 20,- Euro pro Person.

Anmeldung:
Bitte per E-Mail oder mit dem angehängten Fax-Formular (Seite 3) an
Michael Schulte
eventurecat GmbH
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
michael.schulte@eventurecat.com,

Anmeldung unbedingt erforderlich. Den ausführlichen Ablaufplan inkl. Anmeldeformular finden Sie hier.


Strukturierte Finanzierung für Softwareunternehmen

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

SIBB-Arbeitskreis Finanzierung

Praxisworkshop am 24. März 2010, 16.00 bis 18.30 Uhr

Hintergrund:

Oft wird bei der Finanzierung von Softwareunternehmen nur in eine Richtung gedacht: Der eine glaubt nur an Bankenfinanzierung, die nächste setzt auf Venture Capital, andere bevorzugen Fördermittel oder Mezzanine-Finanzierungen. Diese verschiedenen Finanzierungsarten zu kombinieren, ist nicht immer einfach, und auch die Vertreter der für die verschiedenen Formen jeweils zuständigen Institutionen sind oftmals nicht daran gewöhnt, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Für die Unternehmen jedoch bieten Mischformen der Finanzierung bei aller Komplexität große Vorteile: Mit Venture Capital lassen sich Fördermittel hebeln oder mit einer Bankenfinanzierung eine noch fehlende Lücke füllen.

Doch welche Formen passen zu einander? Ein passendes Szenario zu erstellen, ist eine große Herausforderung. Wie lässt sich analysieren, was für das konkrete Vorhaben ein guter Weg sein kann? Wie lassen sich die jeweiligen Institutionen davon überzeugen?

Inhalt:

Wir haben Vertreter einiger möglicher Institutionen eingeladen und stellen sie vor die ungewöhnliche und schwierige Aufgabe, ihr Angebot mit den anderen vorgestellten Finanzierungsformen in ein Verhältnis zu setzen, zu zeigen, wie man ihre jeweilige Mittelart mit anderen kombinieren kann, welche Interessen sie dabei verfolgen und wie sie Unternehmer unterstützen.

Zielgruppe:

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche der SIBB-Mitgliedsunternehmen. Die Veranstaltung ist offen für Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch nicht Mitglied im SIBB e.V. sind.

Referenten:

Marco Perschel, HypoVereinsbank, Abteilungsdirektor Gründung und Nachfolge

Steve Bartlik, Hasso Plattner Ventures, Investment Manager

Christian Pech, Investitionsbank Berlin, Betreuung Banken

Michael Wowra, mbg Mittelständische Beteiligungsgesellschaft

Thomas Schröter, Vorstand SIBB e.V., Senior Corporate Finance Advisor und Geschäftsführer der eventurecat GmbH

Kosten

Für SIBB-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 20,- Euro pro Person.

Ort:

eventurecat GmbH, Spreebogen Plaza, Pascalstr. 10, 10587 Berlin

Datum:

Mittwoch, 24. März 2010, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Ablaufplan:

Die vollständige Einladung mit Ablaufplan finden Sie hier.

Anmeldung:

Bitte per E-Mail oder mit diesem Formular an

Michael Schulte, eventurecat GmbH,
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
Michael.schulte@eventurecat.com,
Anmeldung unbedingt erforderlich.

Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank Berlin.