ICT

Förderprogramme für Softwareunternehmen

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Ein Praxisworkshop zu Fördermitteln  für Forschung & Entwicklung und Markteinführung für Softwareunternehmen am Dienstag, dem 14.09.2010

Hintergrund:
Die Förderlandschaft ist oft unübersichtlich. Welches Programm für welches Unternehmen und welches Vorhaben in Frage kommt, ist oft nicht leicht zu durchschauen. Dabei bieten die vorhandenen Programme – trotz des oft großen Aufwands zur Beantragung – großen Nutzen für Softwareunternehmen und decken von Forschung und Entwicklung bis zur Markteinführung eine große Bandbreite von Vorhaben ab. Wie geht man bei der Auswahl und Antragstellung vor? Für wen lohnt sich der Aufwand überhaupt? Was unterscheidet die Programme?

Inhalt:
Einige Programme, die für Softwareunternehmen in Frage kommen, sollen bei diesem Workshop vorgestellt werden: ProFIT von der IBB, die Forschungs- und Entwick­lungs­förderung in Brandenburg, das Bundesprogramm Zentrales Innovationsprogramm  Mittelstand (ZIM) und das Programm „KMU-Innovationsoffensive IKT“. In einem kompakten Überblick soll Unternehmern die Möglichkeit gegeben werden, sich in der Förderlandschaft zu orientieren und die am besten geeigneten Pro­gramme für ihr Unternehmen, ihre Technologie und ihre Region zu finden. Es bleibt Zeit für Fragen und Diskussion.

Zielgruppe:
Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche, Produktmanager der SIBB-Mitglieds­unternehmen. Die Veranstaltung ist offen für Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch nicht Mitglied im SIBB e.V. sind.

Referenten:

  • Dr. Olaf Bechstein, EuroNorm GmbH (Bundesprogramm ZIM)
  • Roland Mader, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Bundesprogramm KMU-innovativ Informations- und Kommunikationstechnologie (angefr.)
  • Stephan Worch, Zukunftsagentur Brandenburg GmbH
  • Konstantin Hanssen, Investitionsbank Berlin (Programm ProFIT)
  • Thomas Schröter, Vorstand SIBB e.V., Senior Corporate Finance Advisor und Geschäftsführer der eventurecat GmbH

Detaillierter Ablaufplan:
Siehe ausführliche Einladung

Kosten:
Für SIBB-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 20,- Euro pro Person.

Ort:
eventurecat GmbH, Spreebogen Plaza, Pascalstr. 10, 10587 Berlin

Datum:
Dienstag, 14. September 2010, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Anmeldung:
Bitte per E-Mail oder mit dem Fax-Formular (S. 3) an
Michael Schulte, eventurecat GmbH,
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
michael.schulte@eventurecat.com

Anmeldung unbedingt erforderlich.

Video-Interview mit Thomas Schröter: In welche Bereiche investieren Venture Capitalists?

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Am Rande des Microsoft-BizSpark Camps wurde ein Video-Interview mit Thomas Schröter aufgenommen, in dem er werläutert, welche Themen 2010 bei Venture Capitalists angesagt sind.

Thomas Schröter: in welche Bereiche investieren Venture Capitalists?

eventurecat-Unternehmerdinner mit Martin Sinner in Köln

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Das eventurecat-Unternehmerdinner ist eine exklusive Networking-Plattform für Unternehmer und Investoren aus der ITK-, Internet- und Gamesbranche. Bei einem hervorragenden dreigängigen Menü kommen Unternehmer und Investoren zusammen, um sich von einem kurzweiligen Vortrag anregen zu lassen. In Kooperation mit der Sozietät Osborne Clarke möchten wir Sie zum Unternehmerdinner am 14. September 2010 mit Martin Sinner einladen.

Martin Sinner ist Geschäftsführer der Idealo Internet GmbH, die er im Jahr 2000 gegründet hat. Idealo.de ist die führende Produkt- und Preissuchmaschine in Deutschland. Im Juli 2006 hat die Axel Springer AG die Mehrheit an der Idealo Internet GmbH übernommen. Neben seiner derzeitigen Tätigkeit als Geschäftsführer von Idealo ist Martin Sinner als Privatinvestor in der Internetbranche aktiv. Bei seinem Vortrag zum Thema

„Aufbau und Verkauf eines erfolgreichen Internet-Unternehmens“

wird Martin Sinner über seine Erfahrungen bei idealo.de und im neuen Mutterkonzern berichten und uns einen Einblick in einige aktuelle Trends im Bereich Internet-Suche und Suchtechnologien geben.

Am 15. und 16. September findet ebenfalls in Köln die dmexco statt. Das eventurecat-Unternehmerdinner bietet sich als Möglichkeit zum Treffen mit Geschäftspartnern am Vorabend an, um in entspannter Atmosphäre mit Unternehmerkollegen zu netzwerken.

Wir möchten Sie herzlich einladen, am Dienstag, dem 14. September 2010 ab 19.00 Uhr an unserem Dinner im Restaurant „Die Zeit der Kirschen“ in Köln-Ehrenfeld teilzunehmen.

Zu den bisherigen Referenten beim eventurecat-Unternehmerdinner zählen u.a. Michael Brehm, Olaf Jacobi (Target Partners), Dr. Wolfgang Krause (Seventure Partners), Matthias Grychta (Neuhaus Partners), Erkan Kilicaslan (Iris Capital), Matthias Hornberger (Kizoo), Jörg Binnenbrücker (DuMont Venture), Dr. Klaus Konrad (Intel Capital), Ingo Franz (Creathor) und Dr. Christian Nagel (Earlybird).

Ort:  Restaurant „Die Zeit der Kirschen“,
Venloer Straße 399, 50825 Köln

Datum:
Dienstag, 14. September 2010

Zeit:
19 Uhr

Anmeldung:
per Faxantwort (siehe Datei, Seite 2) erforderlich. Leider sind Berater und
Dienstleiter von der Teilnahme am Unternehmerdinner
ausgeschlossen.

Zahlung:
55 € per Rechnung

Wen finanzieren Venture Capitalists 2010?

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Beim Microsoft BizSpark Camp Berlin am 17.06.2010 hielt Thomas Schröter, Geschäftsführer der eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors, einen Vortrag darüber, welche Themen derzeit mit Venture Capital finanziert werden. Hierzu hat er die Trends anhand veröffentlichter VC-Finanzierung in Deutschland identifiziert. Hier die Präsentation bei Slideshare. Viel Spaß!

Wen finanzieren VCs 2010?

Weitere Präsentationen von eventurecat.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Microsoft BizSpark-Camp am 17. Juni mit eventurecat

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

eventurecat Corporate Finance Advisors ist Partner bei Microsofts BizSpark-Programm. Bei dem im Juni anstehenden BizSpark-Camp in Berlin wird Thomas Schröter, der Geschäftsführer von eventurecat, als Referent mit dabei sein. Sein Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wer 2010 von VCs finanziert wird. Eine Übersicht der Referenten finden Sie hier.

Bei den drei BizSpark-Camps referieren namhafte Vertreter der deutschen Szene, die spannende Ausblicke auf die Zukunftstrends der Technologiewelt geben. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen von Microsoft-Experten, hören Neuigkeiten zu Windows Phone 7 und heben ab in die Cloud – und das Ganze kostenlos!

Neben den Vorträgen wird es Gelegenheit geben, bei Getränken und Snacks sich mit anderen Unternehmen, Netzwerkpartnern und Experten auszutauschen und zu “networken”.

Und natürlich wurde auch an alle Fußballfans gedacht: ab 20:30 Uhr wird live ein WM-Fußballspiel gezeigt, und in der Halbzeitpause wartet auf einen glücklichen Gewinner eine Xbox 360 inkl. FIFA Fußball Weltmeisterschaft Südafrika 2010 Spiel!

Melden Sie sich gleich zum BizSpark Camp in Ihrer Nähe an!
München: 15. Juni 2010 | Zur Agenda München
Berlin: 17. Juni 2010 | Zur
Agenda Berlin
Köln: 24. Juni 2010 | Zur Agenda Köln

IPR Systems UG erhält Wachstumsfinanzierung

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Die IPR Systems UG, ein führender Spezialist im Bereich von Softwarelösungen zur Recherche und Bewertung von Intellectual Properties, erhält eine Wachstumsfinanzierung in deutlich siebenstelliger Höhe von der Investitionsbank Berlin.

Das Spin-Off der InTraCoM GmbH in Stuttgart positioniert sich als erfolgreicher Anbieter für Softwarelösungen, die es Unternehmen ermöglichen, Patente mit dem „PatentExplorer“ leicht zu recherchieren. „Mit  der Software von IPR Systems lassen sich mögliche Patentierungen leicht identifizieren und zugleich Patentverletzungen vermeiden – unsere Kunden erkennen diesen Nutzen und setzen verstärkt auf den PatentExplorer“, sagt Prof. Andreas Zagos, Geschäftsführer der IPR Systems. Mitgesellschafter Dr. Dierk-Oliver Kiehne ergänzt: „Mit den nun eingeworbenen Mitteln bauen wir unser Produktportfolio aus und können unseren Kunden so zeitnah weitere ergänzende Produkte anbieten, die einen erheblichen Mehrwert erzeugen. Durch eventurecat ist es uns gelungen, die Fokussierung auf die Kernkompetenzen innerhalb der beiden Unternehmen zu stärken“.

„Uns haben das Marktpotential sowie das Team unseres Mandanten überzeugt. Wir glauben fest an die weitere positive Entwicklung des Unternehmens – die Anwendung von Software im Bereich der IPRs ist bisher vernachlässigt worden. Die Akquisition der Wachstumsfinanzierung durch die Investitionsbank Berlin war hierbei nur konsequent“ so Jannis Friedag, Senior Corporate Finance Advisor.

Das Team der eventurecat Corporate Finance Advisors beriet das Unternehmen im Rahmen der Wachstumsfinanzierung.

Über IPR Systems UG
IPR Systems ist ein Spin-Off der InTraCoM GmbH und ist auf die Entwicklung von Softwarelösungen rund um das Thema Patente spezialisiert. Das Flaggschiffprodukt, der PatentExplorer, wird derzeit von namhaften Kunden eingesetzt, um Patente zu recherchieren und Patentverletzungen zu vermeiden. Dabei wird bei Kunden die Recherchezeit sowie die Gefahr von Patentverletzungen deutlich reduziert, indem die Software sowohl von Einsteigern als auch Experten bedient werden kann. Weiterhin bietet das Unternehmen begleitende Lösungen rund um das Thema Patente an und erweitert derzeit sein Produktportfolio um weitere Lösungen im Bereich IPR, insbesondere im Bereich der monetären Patentbewertung.

Über eventurecat Corporate Finance Advisors
eventurecat Corporate Finance Advisors zählt zu den deutschlandweit führenden Corporate Finance Beratern für Small-Cap-Transaktionen in den Branchen der Informations- und Kommunikationstechnologie, Internet und Games. Als kompetenter Partner für Top-Management und Unternehmer dieser Branchen berät eventurecat in den Bereichen Finanzierung, Fördermittel und Mergers & Acquisitions. Durch die breite Transaktionserfahrung in den High-Tech-Branchen, den eigenen unternehmerischen Hintergrund sowie die sehr individuelle Betreuung hat eventurecat einen überdurchschnittlichen Track Record erreicht.

Kontakt
Michael Schulte
eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors
Pascalstr. 10
10587 Berlin Tel +49 30 726 13 23-16
Fax +49 30 726 13 23-23
presse@eventurecat.com

http://www.eventurecat.com

http://twitter.com/eventurecat

Strukturierte Finanzierung für Softwareunternehmen

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

SIBB-Arbeitskreis Finanzierung

Praxisworkshop am 24. März 2010, 16.00 bis 18.30 Uhr

Hintergrund:

Oft wird bei der Finanzierung von Softwareunternehmen nur in eine Richtung gedacht: Der eine glaubt nur an Bankenfinanzierung, die nächste setzt auf Venture Capital, andere bevorzugen Fördermittel oder Mezzanine-Finanzierungen. Diese verschiedenen Finanzierungsarten zu kombinieren, ist nicht immer einfach, und auch die Vertreter der für die verschiedenen Formen jeweils zuständigen Institutionen sind oftmals nicht daran gewöhnt, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Für die Unternehmen jedoch bieten Mischformen der Finanzierung bei aller Komplexität große Vorteile: Mit Venture Capital lassen sich Fördermittel hebeln oder mit einer Bankenfinanzierung eine noch fehlende Lücke füllen.

Doch welche Formen passen zu einander? Ein passendes Szenario zu erstellen, ist eine große Herausforderung. Wie lässt sich analysieren, was für das konkrete Vorhaben ein guter Weg sein kann? Wie lassen sich die jeweiligen Institutionen davon überzeugen?

Inhalt:

Wir haben Vertreter einiger möglicher Institutionen eingeladen und stellen sie vor die ungewöhnliche und schwierige Aufgabe, ihr Angebot mit den anderen vorgestellten Finanzierungsformen in ein Verhältnis zu setzen, zu zeigen, wie man ihre jeweilige Mittelart mit anderen kombinieren kann, welche Interessen sie dabei verfolgen und wie sie Unternehmer unterstützen.

Zielgruppe:

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche der SIBB-Mitgliedsunternehmen. Die Veranstaltung ist offen für Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch nicht Mitglied im SIBB e.V. sind.

Referenten:

Marco Perschel, HypoVereinsbank, Abteilungsdirektor Gründung und Nachfolge

Steve Bartlik, Hasso Plattner Ventures, Investment Manager

Christian Pech, Investitionsbank Berlin, Betreuung Banken

Michael Wowra, mbg Mittelständische Beteiligungsgesellschaft

Thomas Schröter, Vorstand SIBB e.V., Senior Corporate Finance Advisor und Geschäftsführer der eventurecat GmbH

Kosten

Für SIBB-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 20,- Euro pro Person.

Ort:

eventurecat GmbH, Spreebogen Plaza, Pascalstr. 10, 10587 Berlin

Datum:

Mittwoch, 24. März 2010, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Ablaufplan:

Die vollständige Einladung mit Ablaufplan finden Sie hier.

Anmeldung:

Bitte per E-Mail oder mit diesem Formular an

Michael Schulte, eventurecat GmbH,
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
Michael.schulte@eventurecat.com,
Anmeldung unbedingt erforderlich.

Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank Berlin.

LTE @MWC

Jannis Friedag – Senior Corporate Finance Advisor

Der Mobile World Congress in Barcelona läuft an, und damit kommen die ersten Cases, die Long-Term Evolution (LTE) unterstützen. Als Nachfolger von UTMS bietet LTE einige Möglichkeiten, die das Verhalten der User Richtung Mobile beschleunigen wird. Die stark erhöhten Datenraten machen zudem Festnetzanschlüsse für spezielle Zielkunden unattraktiv. Außerdem können neue Applikationen den mobilen Übertragungsstandard auf Grund von geringeren Latenzzeiten erstmals nutzen.

Ein großes Hindernis bei UMTS waren die Tarifstrukturen. Waren Datentarife bei der Einführung von UMTS sehr teuer und Nutzer auf Grund von Horrormeldungen über extrem hohe Telefonrechnungen verunsichert, kann die Branche jetzt die nächste Welle nutzen und auf eine breitere Einführung am Markt hoffen. Technisch gesehen ist es im Vergleich zur damaligen UMTS-Einführung relativ kostengünstig möglich, das bestehende Netz auf LTE aufzurüsten. Mal sehen, wann die ersten LTE-Angebote ins Haus flattern.

Auf der Mobile World läuft bereits ein LTE-Netz, und Samsung hat ein Netbook mit eingebautem LTE-Chip vorgestellt. Interessant wird es, wie sich WiMAX positionieren wird. Ich bin gespannt, ob es einen Standard geben wird oder eine Spezialisierung auf einzelne Bereich stattfinden wird.

Zur Lage der IT-Unternehmen am deutschen Beteiligungsmarkt

Murat Yenilmez – Junior Corporate Finance Advisor

Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften BVK e.V. hat die aus den Angaben von 170 Private Equity-Gesellschaften erhobene Jahresstatistik zum Private Equity Markt in Deutschland vorgelegt.

Wie schon im Vorjahr gibt es weiterhin einen erfreulichen Aufwärtstrend der Venture Capital Investitionen – die Talsohle der Jahre nach dem Platzen der New Economy-Blase scheint endgültig durchschritten. Erstmals seit drei Jahren konnte wieder ein Zuwachs der Venture Capital-Investitionen verzeichnet werden: Gemeinsam tätigten die befragten Unternehmen Direktinvestitionen in Höhe von 3, 8 Mrd. EUR in 950 Unternehmen und lagen damit rund 56 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Zwar nahm die Investitionstätigkeit in allen Investitionssgementen (Early Stage- / Later Stage-Venture Capital, Buy outs) zu, doch der Trend einer Verschiebung des Investitionsschwerpunktes deutscher Beteiligungsgesellschaften vom Early Stage-Bereich in den Later Stage- und Buy out-Bereich hat sich im Jahr 2004 fortgesetzt. So sank der Anteil der Early Stage-Finanzierungen weiter auf 9,4 Prozent (12,1 Prozent). Expansions-Finanzierungen erreichten einen Anteil von 16,2 Prozent (15,5 Prozent). Der Anteil der anderen Later Stage-Bereiche – Replacement-Capital, Turnaround und Bridge – stieg auf 3,0 Prozent (1,8 Prozent).

Dominierendes Marktsegment, mit einem gegenüber dem Vorjahr noch einmal ausgebauten Marktanteil, blieben Buy outs mit 71,3 Prozent (70,7 Prozent) der Investitionen. Auch hinsichtlich der bevorzugten Branchen setzte sich die Entwicklung der Vorjahre fort: Die Branchen mit den höchsten Kapitalzuflüssen waren im Jahr 2004: Medizin mit 19,8 Prozent (3,7 Prozent), Sonstige Dienstleistungen 17,9 Prozent (30,3 Prozent) und Konsumgüter 10,9 Prozent (3,7 Prozent).

Der Anteil der Investitionen in die Hightech-Branchen Computer (Hardware, Software, Halbleiter), Kommunikationstechnologien, Biotechnologie und Medizin (Technik, Health Care, Pharma) stieg aufgrund größerer Transaktionen im Medizin-Bereich auf 29,9 Prozent (25,4 Prozent). Dabei entfielen auf die Computerbranche aber lediglich 3,1 Prozent, auf den Bereich der Kommunikationstechnologien 3,0 Prozent.

Dagegen dominierten zahlenmäßig allerdings die technologieorientierten Branchen. Die Mehrzahl der finanzierten Unternehmen gehört zu den Branchen Computer (111 Unternehmen), Maschinen-/Anlagenbau (101 Unternehmen), Medizin (93 Unternehmen), Handel (83 Unternehmen) und Biotechnologie (77 Unternehmen).

3 Prozent des gesamten Investitionsvolumens gingen dabei an die Kommunikationstechnologien, jeweils 2,6 Prozent% an die Branchensegmente Industrieautomation und Software.

Das auf einer kleineren VC-Stichprobe beruhende VC-Panel der Münchner Unternehmensberatung Mackewicz platziert Software und Hardware immerhin auf Platz zwei und drei der Top-Technologiesektoren, hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Biotechnologie, auf den 2004 das meiste investierte Kapital entfiel. Das durchschnittliche Volumen pro Investment beläuft sich laut Mackewicz im Bereich Software 3 Mio. im Bereich Hardware sogar 6 Mio. EUR. Als Top-Investoren erwiesen sich laut dem Panel die VC-Gesellschaften Siemens Mobile Accelerations und Techno Venture Management mit jeweils 14 eingegangenen Beteiligungen im Bereich IT, gefolgt von Earlybird (9 Beteiligungen), 3i (8 Beteiligungen) und Dr. Neuhaus Techno Nord (8 Beteiligungen).

Ausweislich der BVK-Statistik beliefen sich die Exits insgesamt auf 1,48 Mio EUR. Die Totalverluste in Höhe von 27,2 Prozent des Exitvolumens sanken deutlich unter das Vorjahresniveau von 40,2 Prozent und sind somit ein deutlicher Index für das Ende der Konsolidierungsphase der Branche. Vor allem Trade Sales mit 25,1 Prozent (17,8 Prozent) und Verkäufe an andere Beteiligungsgesellschaften (Secondary Purchase) mit 20,7 Prozent (9,0 Prozent) wurden als Exitkanäle genutzt. Auf Rückzahlungen von stillen Beteiligungen und Gesellschafterdarlehen entfielen 11,4 Prozent (9,9 Prozent). Ein einziger Exit durch IPO fand statt, dieser allerdings an einer ausländischen Börse.

Insgesamt ist eine spürbare Erholung des über Jahre hinweg krisengeschüttelten Beteiligungsmarktes zu verzeichnen – auch, wenn dieser Aufschwung, wie die Entwicklung der Early Stage-Finanzierungen zeigt, nicht in alle Investitionsphasen gleichermaßen zum Tragen kommt.

Auf Seite der Unternehmen führte vor allem Basel II und die Zurückhaltung der Banken in der Unternehmensfinanzierung zu einer vermehrten Nachfrage nach Private Equity, um die Eigenkapitalbasis zu stärken. Durch Beschlüsse der Finanzverwaltung zur steuerlichen Behandlung von Private Equity-Fonds und das Gesetz über die Besteuerung des Carried Interest wurde zudem Klarheit auf wichtigen Feldern des deutschen Beteiligungsmarktes geschaffen.

Offshore Softwareeentwicklung

Murat Yenilmez – Junior Corporate Finance Advisor

Unter wachsendem Kostendruck ist die Auslagerung der IT-Infrastruktur in deutschen Unternehmen bereits seit Jahren gang und gäbe. Dadurch konnten Aufwendungen für Betrieb und Wartung der Systeme erheblich gesenkt werden. Doch obwohl diese Potentiale weitgehend ausgereizt sind, ist der Druck auf IT-Budgets nach wie vor so hoch, dass immer mehr deutsche Unternehmen einen Weg gehen, der in den USA bereits seit Jahren gängige Praxis ist: Offshore Softwareentwicklung. Die Verlagerung von klar definierten Entwicklungsaufgaben in Länder mit deutlich geringeren Lohn- und Lohnnebenkosten, neben Indien vor allem osteuropäische Staaten, wird auch hierzulande ein immer wichtigerer Faktor, wenn es darum geht, Einsparungen zu erzielen oder Kapazitätsengpässe im eigenen Team zu überbrücken und dadurch die Marktreife eines Produkts zu beschleunigen.

Nach realistischen Einschätzungen liegt das mögliche Einsparpotential, Reise- und Kommunikationskosten mit eingerechnet, immerhin bei etwa 20 bis 30 Prozent. Dennoch gilt es, die Entscheidung für das Offshore-Outsourcing sorgfältig zu bedenken, denn es sind durchaus auch Risiken mit einem solchen Projekt verbunden, die sich allerdings durch sorgfältige Planung umgehen lassen.

In der Praxis haben sich verschiedene Modelle der Kooperation mit Offshore-Anbietern durchgesetzt, die von der reinen Auftragsentwicklung zum Festpreis über Beteiligungen oder Joint Ventures mit der Offshore-Company bis hin zum Managed Development Center, einem externen Mitarbeiterpool mit Infrastruktur, dessen Ressourcen nach Bedarf abrufbar sind, reichen. Welches Modell für das eigene Projekt in Frage kommt, hängt vor allem vom Umfang des geplanten Outsourcings ab. Als Faustregel gilt, dass eine Offshore-Kooperation im Entwicklungsbereich erst für Unternehmen mit etwa 50 Mitarbeitern im IT-Bereich sinnvoll ist, da die Steuerung und Begleitung des Prozesses einen nicht zu unterschätzenden Aufwand seitens des Auftraggebers erfordert.

Zentral für das Gelingen eines Offshore-Projekts ist die Kommunikation in allen Phasen des Prozesses, die für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit unerlässlich ist. Vor allem im asiatischen Raum unterscheidet sich die Unternehmenskultur hinsichtlich des Umgangs mit Hierarchien und der Kommunizierung von Problemen erheblich von hiesigen Gepflogenheiten. Deshalb ist bei der Auswahl des Offshore-Anbieters neben branchenbezogenen und technischen Kompetenzen vor allem dessen Erfahrung bei der internationalen Zusammenarbeit in multikulturellen, mehrsprachigen Teams von entscheidender Bedeutung. Um Kommunikationsprobleme zu vermeiden, ist es gängige Praxis, Offshore-Mitarbeiter zeitlich begrenzt onsite im Unternehmen arbeiten zu lassen, so dass ein optimaler Austausch des Know-how gewährleistet ist.

Gerade weil das Outsourcing häufig mit einer Fokussierung auf die Kernaktivitäten einhergeht, ist unbedingt darauf zu achten, dass die wesentlichen Kompetenzen zur Lösung der relevanten Aufgaben im Haus des Aufraggebers erhalten bleiben müssen, weil sonst eine dauerhafte Bindung an den Offshore-Partner unumgänglich wird, da nur dieser die relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten zur Verfügung stellen kann. Ein Projektmanagement, das sich im Idealfall aus Vertretern des Auftraggebers und des Dienstleisters zusammensetzt, kann diese Hürde umschiffen, indem es von Anfang für eine sorgfältige Dokumentation des Entwicklungsprozesses und Schulungen der Mitarbeiter Sorge trägt.

Bevor das Projekt in Angriff genommen wird, sollten genaue Zielvorgaben definiert werden: zu welchem Zeitpunkt und für welchen Zeitraum sind welche Kompetenzen des Entwicklerteams gefragt? Die gemeinsame Festlegung von zu erreichenden Milestones kann ein sinnvolles Instrument sein, um spätere Konflikte über die geleistete Arbeit zu vermeiden. Auch sollten die Kontrollmechanismen so gestaltet sein, dass der Auftraggeber jederzeit die Möglichkeit hat, Einblick in die Einzelprozesse der Entwicklung und Qualitätssicherung zu nehmen. Sinnvoll ist es, durch eine Internet-basierte Kommunikationslösung einen jederzeitigen Zugriff auf die aktuell in Entwicklung befindlichen Code-Abschnitte und Dateien zu ermöglichen.

Der Offshore-Markt wird weiter wachsen: Gartner IT-Trends und die Unternehmensberatung Ernst&Young prognostizieren, dass bis 2008 etwa ein Viertel aller IT-Profis in Schwellenländern arbeiten wird. Mit klar definierten Vorgaben und einem kompetenten Projektmanagement werden auch hiesige IT-Firmen davon profitieren können.