Veranstaltungen

Forum Finanzierung Bayern: Unternehmensbewertung

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Praxisworkshop zur richtigen Bewertung von ICT-Unternehmen am Dienstag, dem 20.03.2012

Hintergrund

Anlässe für Unternehmensbewertungen gibt es viele: Kauf oder Verkauf eines Unternehmens, die Hereinnahme eines strategischen Investors oder Venture-Capital-Transaktionen. Eine realistische Unternehmensbewertung ist bei solchen Transaktionen eine wichtige Grundlage für Verhandlungen. Doch wie nimmt man eine Unternehmensbewertung vor? Es gibt zahlreiche Verfahren, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Inhalt

Die Referenten stellen aus ihrer täglichen Praxis die Bedeutung von Unternehmensbewertungen und ihrer Anwendung dar. Sie schildern, wie um die Bewertungen in Verhandlungen gerungen wird und wie sich eine tragfähige Bewertung entwickeln lässt.

Die Referenten stellen vor, welche generellen Verfahren es gibt und worin die Vorteile der verschiedenen Ansätze liegen. Was sind die Faktoren, mit denen sich der Unternehmenswert steigern lässt? Welche Faktoren beeinträchtigen den Unternehmenswert? Wie lässt sich ein Unternehmen aufstellen, um seine Bewertung zu verbessern?

Zielgruppe

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche, Produktmanager von ICT-, Internet- und Games-Unternehmen.

Referenten

  • Philip Meichssner, Rechtsanwalt, Partner, Osborne Clarke, Spezialist für M&A- und Beteiligungstransaktionen
  • Thomas Schröter, Geschäftsführer, eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors
  • Markus Barnickel, Corporate Finance Advisor, eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ort

Osborne Clarke, Nymphenburger Str. 1, 80335 München, 9. Etage

Datum

Dienstag, 20. März 2012, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Ablaufplan

Ablaufplan als PDF

Anmeldung

Unbedingt erforderlich:

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Präsentationen Vorbereitung auf Exit und Unternehmensverkauf

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Bei media.netFINANCE am 23.11.2011 zum Thema “Professionelle Vorbereitung auf Exit und Unternehmensverkauf” referierten Thomas Schröter (eventurecat) und Carsten Schneider (Osborne Clarke) aus ihren Praxiserfahrungen, wie Unternehmer ihr Unternehmen möglichst langfristig so positionieren und vorbereiten, um im Falle einer Veräußerung handlungsfähig zu sein und optimale Ergebnisse zu erzielen. Eine Rückschau mit Fotos von der Veranstaltung finden Sie unter diesem Link. Hier sind ihre Präsentationen.

Professionelle Vorbereitung auf Exit und Verkauf

Exit – Vertragsgestaltung und Vertragsmanagement

Weitere Präsentationen von eventurecat.

OnPremise oder OnDemand – Hauptsache OnPromise

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Im Folgenden dokumentieren wir den Vortrag von Heinz-Paul Bonn, Vorstandsvorsitzender der GUS Group und Vizepräsident des BITKOM, den er bei unserem Unternehmerdinner am 07.11.2011 in Karlsruhe gehalten hat.

Verehrte Gäste,
die grundlegende Idee einer Dinnerspeech ist ja die, dass sich eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammentut, um gut zu essen und zu trinken – wobei ein wenig Unterhaltung nicht schadet, solange nachgeschenkt wird.
Deshalb und bevor weiter nachgeschenkt wird, gilt es, die wichtigsten Gedanken meines Beitrags angemessen kompakt rüberzubringen, weil sich die Aufnahmefähigkeit in der Folge des Dinners kontinuierlich verringert.
Deshalb ganz schnell ins Jahr 1650, in dem in Oxford das erste historisch nachweisbare Kaffeehaus auf europäischem Boden – außerhalb des osmanischen Reichs – eröffnet wurde. Kaffeehäuser hatten in den nachfolgenden 50 Jahren einen ungeheuren kulturellen Effekt auf die westliche europäische Gesellschaft. Bis dahin war aus Gründen der Hygiene in praktisch jedem Getränk Alkohol enthalten. Die Europäer betrachteten also unter dem Einfluss des Kaffees ihre Umgebung erstmals mit einer gewissen Nüchternheit.
Warum erzähle ich Ihnen das? Weil ich mit Ihnen darüber sprechen möchte, wie Innovationen ein Marktbedürfnis befriedigen können, das vor ihrem Erscheinen überhaupt nicht erkennbar war. Deshalb erscheinen diese Innovationen auch zunächst völlig unnütz – wie zum Beispiel das Kaffeehaus oder – da kommen wir später noch hin – das Cloud Computing.
Eines der verdeckten Versprechen, die Kaffeehäuser erfüllten war, das: „Man ist nicht zuhaus´ und doch nicht an der frischen Luft.“ Also: zwei Fliegen mit einer Klappe.
Tatsächlich haben Kaffeehäuser aber haben Europa revolutioniert – so wie es das World Wide Web weltweit in den letzten zehn Jahren getan hat. Es waren die Kaffeehäuser, in denen die großen Ideen des modernen Europa entstanden – von Wien bis Oxford. Die Industrielle Revolution hat ihren Ursprung in der Kaffeetasse, später in der Teetasse.
Kaffeehäuser haben einen völlig neuen Markt geschaffen und adressierten zugleich eine neue Klasse der Konsumenten: Denker und Tüftler. Der schottische Philosoph Sir James Macintosh brachte es auf den Punkt: „Die menschliche Geisteskraft steigt proportional zur getrunkenen Kaffeemenge.“
Kaffeehäuser sind eine disruptive Innovation. Was mit dem Aufbrühen von Kaffee begann, entwickelte sich zum Ort für das Ausbrüten von Ideen. Eine neue Szene, ein neuer Markt und schließlich eine neue Kultur, die wiederum eine ganz neue Wertschöpfung nach sich zog.
Da sind wir schon ganz nah an der Definition einer disruptiven Innovation, an der kreativen Zerstörung im Schumpeterschen Sinne. Disruptive oder vollständig eingedeutscht: durchschlagende Innovationen machen eine bis dato etablierte Technologie, ein Produkt oder eine Dienstleistung obsolet. Dabei zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es nicht zu einer evolutionären Weiterentwicklung eines Angebots kommt, sondern zu einer schleichenden Ablösung des bestehenden. Beflügelt wird dieser Prozess in der Regel durch ein geändertes Geschäftsmodell oder auch Darreichungsmodell. Typisch für diesen Vorgang ist auch, dass die später erfolgreichere Innovation zunächst billiger und qualitativ schlechter ist, aber einen Massentrend bedient.

Sie erfüllt eine Erwartung, die latent besteht, aber zunächst für den bestehenden Marktdominator nicht relevant genug schien. Das macht es für etablierte Anbieter übrigens so schwierig, sich gegen die Marktveränderung zu wehren…
Demnach ist übrigens das Internet per se zunächst einmal keine disruptive Innovation. Warum?
Bevor das Internet zum World Wide Web wurde, war es eine mehr oder weniger hermetische – also von außen nicht zugängliche – weltweite Wissenschaftsplattform für den Gedankenaustausch, für das Ablegen und Teilen von Dokumenten. Es hatte praktisch keinen Impact auf unsere Gesellschaft. Es war immer noch „Old School“.
Tim Berner-Lees Innovation bestand darin, dieses Netz zu kommerzialisieren, indem er es durch HTML und http user-friendly gestaltete. Diese Seitenbeschreibungssprache und der Unique Resource Locator sind also die eigentliche disruptive Innovation, die sich eines bis dato schon anderthalb Jahrzehnte existierenden Mediums, nämlich des Internets, bedient. So adressiert das World Wide Web heute nicht nur die Wissenschaftsgemeinde, sondern nahezu die ganze Welt als Community. Allein in Deutschland sind heute rd.50 Millionen Menschen online, Dreiviertel davon täglich.
Das World Wide Web hat eine ganze Reihe von vermeintlich gesicherten Marktannahmen über den Haufen geworfen – und hält auch weiterhin an, auf vielfachem Gebiet disruptiv zu wirken.
Beispielsweise hatten noch Ende der neunziger Jahre die Aktien von Medienunternehmen massiv angezogen, weil man der Ansicht war, das Web würde die Musikindustrie beflügeln. Das hat es auch getan, allerdings hat es zugleich das alte Geschäftsmodell des Musikverlags mit der CD und dem Radio als exklusive Verbreitungsmedien vernichtet. Erst allmählich zeichnet sich ein alternatives Geschäftsmodell ab, das allerdings nicht mehr von den alten Labels getragen wird, sondern von den Hörgemeinschaften, den Communities.
Auch das Fernsehen mit seinem Broadcasting-Ansatz – eine Sendung für alle – gerät mit seinem Geschäftsmodell unter Druck. Das Internet setzt dem Fernsehen das Paradigma des Narrowcastings entgegen – also viele Sendungen für viele definierte Benutzergruppen – und zwingt die Sender heute dazu, immer stärker auf einzelne Communities einzugehen und für sie nicht nur Spartenprogramme anzubieten, sondern Zusatzangebote im Internet zu unterbreiten. Interessanterweise geraten die Fernsehanstalten hier mit den klassischen Zeitungsverlagen in Konflikt, die den gleichen Schritt unternehmen, um ihr Geschäftsmodell zu schützen. Denn Zeitungen, die ja bis zu zwei Drittel ihres Umsatzes durch das Anzeigengeschäft deckten, weichen ebenfalls auf nach Kundengruppen differenzierten Content aus, um das im Printbereich verlorene Anzeigengeschäft online wieder einzufangen.
Wenn Sie mich fragen – das wird nicht klappen, weil die Verlage den hoffnungslosen Versuch unternehmen, ein altes Geschäftsmodell in eine neue Ära hinüberzuretten. Tatsächlich aber müssen sie sich endlich auf den Weg in ein neues Geschäftsmodell begeben. Die Geschichte zeigt – und ich möchte Ihnen das heute näher bringen –, daß es die falsche Taktik ist, um sich als „Old School“ gegen eine neue, disruptiv wirkende Innovation der „New School“ zu verteidigen.
Interessant ist, dass das Kaffeehaus-Paradigma im World Wide Web nicht nur virtuell als Treffpunkt der Communities, sondern auch physisch weiter fortlebt. Zwar ist das Internet-Café durchaus ein Anachronismus aus einer Zeit, als Internetzugang eine Mangelware war. Es kann heutzutage eigentlich nicht mehr interessieren – genauso wie die Telefonzelle nicht mehr interessieren kann. Aber Cybercafés entwickeln sich dennoch zum Treffpunkt der eigentlich mit mobilen Webzugängen bestens ausgestatteten Digital Natives, die hier ihre Arbeitsumgebung, Büroservices und nicht zuletzt Offline-Kommunikation finden.
Die 60.000 Telefonzellen oder –säulen in Deutschland hingegen gibt es nur noch, weil es einen gesetzlichen Hintergrund dafür gibt: den „Pflichtdienstleistungsstandort“.
Standortfeste Angebote können also in einer mobilen Welt bestehen. Denn gerade das Kommunikationsverhalten der „U30“, der Unter-Dreißigjährigen, die mit dem Internet praktisch aufgewachsen sind, ist nicht festgelegt, sondern situationsbezogen. Es ist nicht dichotom – entweder OnPremise oder OnDemand. Entscheidend ist vielmehr, was gerade passt.
Aber ein zweites wird auch deutlich: auch OnDemand ist eine disruptive Innovation.
Der Markt der Münztelefone ist durch (OnDemand)-Mobile-Phones praktisch tot. Die Internetcafés überleben trotz flächendeckender DSL-Verfügbarkeit und SmartPhones, weil sie ihr Angebot anders auslegen.
Insofern hat es heute einen geradezu absurden Charakter, wenn die Diskussion um Cloud Computing auf die Gretchenfrage reduziert wird: OnPremise oder OnDemand. Entscheidend ist, was man sich davon verspricht – ich habe das mal „OnPromise“ genannt.
Die Debatte um das Cloud Computing wird heute auf vielen Metaebenen geführt. Fast allen liegt die Angst vor dem Kontrollverlust zugrunde: Die Sorge um die Kontrolle über die eigenen Daten, die Integrität der Anwendungen, die unbegrenzte Verfügbarkeit der Systeme oder die Flexibilität und Individualität der Infrastruktur.
Interessant ist auch, dass nach jüngsten Umfragen – auch unter IT-Experten – immer noch nicht allen ganz klar zu sein scheint, was Cloud Computing eigentlich ist. Und es ist ein bekanntes Phänomen, dass Dinge oder Abstrakta, die man nicht kennt oder nicht richtig kennt, zunächst Angst oder zumindest Zurückhaltung auslösen. Alle disruptiven Innovationen müssen diese Phase überwinden, ehe sie zum Durchbruch gelangen.
Ich möchte Sie nicht weiter beim Dinner stören, deshalb hier schnell eine Diät-Definition der Cloud:
Cloud Computing umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen.
Die Quelle ist Wikipedia – womit ich mich selbst eines OnDemand-Angebots bedient habe.
Wikipedia ist übrigens auch eine disruptive Innovation, die die gute alte Enzyklopädie in zweifacher Hinsicht ablöst. Erstens: Der preistreibende Produktionsprozess beim Druck und Neudruck eines Universallexikons entfällt. Zweitens: Nicht eine anonyme Redaktion deutet unser lexikalisches Wissen, sondern die Community. – In der Folge übrigens stellen nahezu alle Lexikalischen Verlage ihre Buchreihen-Produktion ein.
Zurück zur Cloud:
Drei Ebenen der Cloud werden heute unterschieden:
Infrastruktur als Service – also die Bereitstellung von zum Beispiel Rechnerleistung oder Speicherplatz über das Netz, die je nach Bedarf zu- und abgeschaltet werden können. – Hier investieren laut Gartner Group Anwender im laufenden Jahr weltweit bereits 4,2 Milliarden Dollar. In fünf Jahren wird der jährliche Umsatz mit „Hardware“ um 48 % gewachsen sein (6.22 Mrd. Dollar).

Software als Service – also die Bereitstellung von Anwendungen und Tools über das Netz, wobei sich der Verbreitungsgrad ganz nach Komplexität und Bedeutung orientiert: Emails als OnDemand Angebot sind weit verbreitet, Office-Funktionen sind „online“ stark im Kommen, Enterprise Resource Planning als Webservice ist gerade erst so richtig in der Diskussion. Zwölf Milliarden Dollar werden hierfür nach Gartner in diesem Jahr ausgegeben. Tendenz steigend: In fünf Jahren soll SaaS um 16.3% wachsen, das werden rund 15 Milliarden Dollar sein.
Und schließlich Plattformen als Service – hierbei handelt es sich um IT-Angebote, die wie in einer Einkaufs-Mall zusammengefasst werden, wobei ein möglichst hoher Integrationsgrad zwischen den einzelnen Angeboten geschaffen sein sollte. Plattformen bilden also einen Baukasten aus Infrastruktur und Software, aus dem sich ein Kunde sein Angebot zusammenstellen kann. Derzeit sind das 1.4 Mrd, die in den nächsten 5 Jahren um 13 % auf rd.1.6 Mrd. Dollar wachsen werden.
Alles dies sind grundsätzlich Angebote, die somit wahlweise klassisch wie bisher standortfest – also OnPremise – angeboten werden, oder aber auf Bedarf aus dem Netz – also OnDemand – offeriert werden können. Man kann heute Hardware kaufen und ins Rechenzentrum stellen. Man kann Software downloaden und daheim installieren. Mit der Nutzungsalternative OnDemand gibt es aber auch ein neues Geschäftsmodell, das an die Stelle des Kaufs und der Installation vor Ort die nutzungsorientierte Rate (oder Miete) durch einen Service aus dem Netz stellt.
Betrachtet man dieses Modell, dann zeigt sich, dass es Nutzeneffekte für den Anwender und den Anbieter gibt.
Aus Sicht des Anbieters ist OnDemand nämlich zugleich auch OnSale. Die Infrastruktur, das Internet also, dient nicht nur der Bereitstellung der Angebote, sondern ist zugleich auch der Vertriebskanal und der Supportkanal.
Aus Sicht des Anwenders ist OnDemand auch zugleich OnBudget. Die Nutzung kann nicht nur nach dem Bedarf, sondern auch nach den Möglichkeiten ausgerichtet werden.
In beiden Fällen schmiedet das nutzungsorientierte Geschäftsmodell Anbieter und Anwender viel stärker zusammen, als dies durch eine schlichte Käufer/Verkäufer-Beziehung entsteht. Es besteht plötzlich ein kontinuierlicher Abstimmungsbedarf zwischen den Partnern. Insofern ist dieses Geschäftsmodell des Cloud Computings ebenfalls eine disruptive Innovation.
Es wird sich zeigen, davon bin ich fest überzeugt, dass das Abonnement dem Abschluss weit überlegen ist, weil es unseren sozialen Wünschen viel eher entspricht. Es erzeugt eine soziale Bindung zwischen Käufer und Verkäufer.
Das nutzungsorientierte Geschäftsmodell kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn es die Erwartungen erfüllt. Sonst sinkt die Bindungsbereitschaft des Enttäuschten – das kann der Anbieter, der nicht auf seine Kosten kommt, ebenso sein, wie der Anwender, der seinen Nutzen nicht findet. Das ist: OnPromise.
In der Notwendigkeit, den Kunden ständig und immer wieder neu zu gewinnen, neu zu begeistern für die Services aus dem Netz, sehe ich ein unglaublich starkes Element zur Verbesserung der Qualität von Informationstechnologie. Denn der Wettbewerb unter den Dienstleistern wird dramatisch zunehmen, wenn Investitionshürden, steuerliche Abschreibungsfristen oder langfristige Vertragslaufzeiten entfallen, die heute einen Käufer noch dazu zwingen, an seiner (Fehl)Investition festzuhalten.
Es ist nun schon eine ganze Weile her, meine Damen und Herren, dass Nicholas Carr – es war 2003 – im Harvard Business Review die böse, aber gut gemeinte Frage stellte: Does IT matter? Interessant ist, dass die Fragestellung selbst damals wie ein Sakrileg wahrgenommen worden ist. Und zwar interessanterweise weniger von den Anbietern, als vielmehr von den CIOs, die ihr Lebenswerk in Frage gestellt sahen.
Zwei Jahre später hat Nicholas Carr einen Folgebeitrag im MIT Sloan Management Review geschrieben, den er „The End of Corporate Computing“ betitelte.
Darin vergleicht er die aktuelle Situation in der IT mit der Frühphase der Elektrifizierung, als jedes Unternehmen über einen eigenen Stromgenerator verfügte. Die Verschwendung durch einen relativ geringen Wirkungsgrad Tausender Einzelgeneratoren entspricht nach Carrs Ansicht exakt der Verschwendung, die durch Zehntausende unternehmenseigene Anwendungs- und Datenbankserver verursacht wird.
„Die Schaffung Zehntausender unabhängiger Datenzentren“, schreibt er, „die alle mehr oder weniger die gleiche Hardware und ähnliche Anwendungen verwenden, hat zu erheblichen Nachteilen bei diesen Unternehmen und der gesamten Wirtschaft geführt. Es führte zu einer Überausstattung an IT-Anlagen mit dem Ergebnis einer relativ niedrigen Kapazitätsauslastung.“ Und später schreibt er: „Wenn Überkapazität mit redundanter Funktionalität zusammentrifft, dann ist die Zeit reif für eine zentrale Versorgung.“
Wie ich eben bereits erwähnte ist es typisch für die Frühphase einer disruptiven Innovation, dass die Produkte, die sich daraus ergeben, von schlechterer Qualität sind als die der etablierten Angebote. Gleichzeitig sind sie aber auch unschlagbar günstiger.
Nehmen Sie das Beispiel der Digitalkameras, die lange Zeit ihren zelluloid-abhängigen Vorgängern hoffnungslos unterlegen waren. Dennoch schafften sie den Durchbruch überall dort, wo nicht Hochglanzfotografie, sondern Schnappschüsse gewünscht waren – zum Beispiel am Strand, wo man die teure Spiegelreflexkamera nicht rumliegen haben wollte.
Heute sind die Filmkameras praktisch vom Markt gefegt, während die Qualität der Spiegelreflex-Digitalkameras über die Leistung ihrer Vorgänger hinauszugehen beginnt.
Cloud Computing ist heute in der Tat dem guten alten Firmenserver weitgehend unterlegen. Nehmen Sie als Beispiel für ein komplexes SaaS-Angebot nur einmal Business by Design. Ich würde sagen, noch nicht einmal SAP, der Anbieter dieser OnDemand-ERP-Lösung, würde ernsthaft behaupten, dass ByD dem klassischen SAP ERP funktional überlegen wäre. Aber das ist auch nicht das Ziel. ByD wurde gebaut, um genau diese Eigenschaften zu haben: weniger Leistung bei weniger Kosten, aber mit ungeheurem Potenzial aus der disruptiven Innovation der OnDemand-Bereitstellung.
Nehmen Sie das Beispiel der Datenhaltung: Die große Sorge vor allem im Mittelstand, dass Daten in der Cloud ungeschützt sind, lässt einerseits die Tatsache völlig unbeachtet, dass firmeneigene Netzwerke in der Regel schlechter vor Hacker-Angriffen geschützt sind als Service-Rechenzentren. Zweitens aber zeichnet sich gerade bei Massendaten längst ein gegenläufiger Trend ab.
Je mehr Daten zu bewältigen sind, umso aussichtsreicher ist die Verlagerung der Daten in die Cloud. IBM hat vor zwei Wochen in Las Vegas eindrucksvoll demonstriert, wie immer mehr Number Crunching in die Cloud verlagert wird, weil nirgendwo sonst genügend Rechenpower zu finden ist, um aus diesen Datenmengen Informationen und aus Informationen Erkenntnisse zu machen: Ärzte erhalten Entscheidungsunterstützung aus einer Pentabyte-großen Wissensbasis; Handelsketten bekommen Marktanalysen aus Millionen Kassenzetteln täglich; und Modemarken erhalten stundengenaue Trendanalysen bei der semantischen Auswertung von Milliarden von Social-Media-Schnipseln. Das alles steckt noch in den Kinderschuhen – aber es ist ein äußerst kostengünstiges Schuhwerk.

Sie alle haben sicher mitbekommen, wie IBM Millionen in die Entwicklung eines Schachcomputers – Deep Thought – gesteckt hat, der es dann auch irgendwann geschafft hat, die Spielstärke der Schachweltmeister zu übertreffen. Tolle Forscherleistung haben wir gesagt und mit den Schultern gezuckt. Das ist Computing, aber keine Intelligenz – auch keine künstliche Intelligenz.
Aber IBM hat aus diesem Schach-Teufel einen vielbeachteten Sieger in der US-Quizshow Jeopardy gemacht. Die gleiche Technologie, eine andere Wissensbasis – und schon kommen neue Anwendungsmöglichkeiten heraus. Nämlich die: auf eine unspezifische Frage eine spezifische, wissensbasierte Antwort zu erhalten. Immer noch nur Computing, immer noch keine Intelligenz.
Das war auch nicht das Ziel. Watson, so heißt das System heute, wird inzwischen zur Diagnose und Therapieberatung im Emergency Room eingesetzt. Anhand von Symptomen und einer Anamnese gibt das System Vorschläge, wie im Fall des Patienten am besten vorzugehen ist. Immer noch nur Computing – der Arzt bleibt als Träger der Intelligenz die letzte Entscheidungsinstanz.
Aber was wird jetzt passieren? Die riesige Datenbasis von Watson wird nicht in jedem Operationssaal bereitstehen. Was aber installiert werden kann, ist ein Online-Zugang zu einem weltweit zentralen „Dr. Watson“, der künftig alle abonnierten Ärzte OnDemand unterstützt. Es ist ein System, das OnPremise funktioniert, aber nur nicht so gut. Es ist einfach sinnvoller, dass die Datenbank weltweit lernt und weltweit den Ärzten OnDemand zur Verfügung steht. OnPromise lässt sich OnDemand besser realisieren.
Ähnlich gelagert ist das bei einem anderen Massendatenphänomen, nämlich den Informationsschnipseln aus Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken. Es ist einfach Blödsinn, diese Daten OnPremise zu kopieren und regelmäßig – wie oft denn? – zu aktualisieren. Wer hier Trendinformationen herausziehen will, hat doch gar kein Interesse an den Massendaten an sich. Interessant sind nur die Schlussfolgerungen. Auch hier gilt: OnDemand löst die Anforderungen eleganter als OnPremise.
Social Media ist das entscheidende Stichwort, das meinen Optimismus schürt, dass Cloud Computing als disruptive Innovation das klassische Corporate Computing ablösen wird: die kreative Zerstörungskraft der Community wird dafür sorgen, dass unzureichende Angebote mit großer Dynamik entweder vom Markt genommen oder verbessert werden. Ja, sie machen die Trends erst spürbar, auf die Innovationen reagieren können. Das ist keine Vision, sondern passiert schon – in der Softwareentwicklung.
Die Open Source-Bewegung ist ein frühes Beispiel dieser Dynamik: Viele Entwickler und Anwender optimieren gemeinsam ein System, das als offene Lizenz genutzt werden kann. Beispielsweise Typo3, das Content Management System, das weltweit inzwischen eine halbe Million Webseiten-Domains unterstützt. Neben zwei Kerntruppen, die diese Anwendung in zwei Versionen weiterentwickeln, sind es vor allem die Anwender selbst, die inzwischen etwa 5000 Zusatzfunktionen ergänzt und bereitgestellt haben.
Um nicht missverstanden zu werden: Cloud Computing führt nicht zwangsläufig zur Open Source-Bewegung, das wäre die Enteignung der IT-Anbieter. Aber die Dynamik einer Community, die Bereitstellung von offenen Entwicklungswerkzeugen oder auch entsprechende Preismodelle für Addons oder Apps werden viel schneller zu „OnPromise-Ergebnissen“ führen als die klassische Closed-Shop-Entwicklung.

Wie könnte man da am AppStore von Apple vorbeigehen? 800.000-mal wurde inzwischen die Entwicklungsumgebung heruntergeladen, mit der Entwickler Lösungen für iMac, iPhone oder iPad bauen können. Am 4. Oktober 2011 erreichte die Zahl der insgesamt heruntergeladenen Apps 18 Milliarden. 500.000 Apps gibt es derzeit insgesamt. 225 Millionen Accounts sind angemeldet. Und der Umsatz beträgt mehrere Millionen Dollar – täglich. In den fünf Jahren, in denen der AppStore existiert, hat Apple eigenen Angaben zufolge drei Milliarden Dollar Tantiemen an die Entwickler-Community ausgezahlt. Das weist auf einen Gesamtumsatz von rund zehn Milliarden Dollar hin.
Beeindruckender kann sich die Wirkung einer disruptiven Innovation nicht manifestieren.
Aber jenseits des wirtschaftlichen Erfolgs gilt zudem: Die Zufriedenheit der Apple-Anwender ist legendär.
Und jetzt kommt der Clou: Apps werden downgeloaded. Sie sind also alles andere als OnDemand – also Software as a Service. Sie liegen klassisch auf einem Rechner – auch wenn es sich hierbei in der Regel um ein mobiles Gerät handelt. Aber das Geschäftsmodell, das ihnen zugrunde liegt, ist OnDemand. Oder können Sie sich einen Vertriebsbeauftragten für Apps vorstellen? Das wäre: „Old School“.
Dies zeigt, the big divide, der große Graben, liegt nicht zwischen OnDemand oder OnPremise, sondern in der Anbieterstruktur – monopolistisch-zentralistische Old-School-Anbieter werden hinter der Dynamik der Community, dem Internet-Oligopol zurückbleiben.
Das ist die Ökonomie der Kaffeehaus-Inspiration. Wir stehen vielleicht wirklich vor einer neuen Industriellen Revolution, wenn wir uns noch einmal – diesmal allerdings virtuell – ins Kaffeehaus begeben und große Ideen in der Community generieren.
Wie das geschehen kann, sagt uns übrigens die Legende von der Entdeckung des Kaffees selbst. Demnach haben wir dieses Getränk dem auffälligen Verhalten einer Ziegenherde in der äthiopischen Region Kaffa (sic!) zu verdanken, die im neunten Jahrhundert ihre Hirten um den nächtlichen Schlaf brachte, weil sie einfach nicht zur Ruhe kommen wollte. Schließlich fanden die Hirten die kirschenartigen Früchte – und sorgten dafür, dass die Ziegen ihnen fernblieben. Das klassische Verhalten der Old School: Verhindern, was neu ist.
Die Mönche im nahegelegenen Kloster aber, denen die Ziegen gehörten, erkannten die aufputschende Wirkung und kauten die Bohnen, um abends länger beten und arbeiten zu können. Sie benutzten die Innovation also auch nur, um die alten Gewohnheiten fortsetzen zu können. Auch das ist Old School.
Die Legende erzählt aber, dass einige der Hirten die Früchte angewidert ins Feuer warfen – und kurz darauf den betörenden Geruch der gerösteten Bohnen wahrnahmen. Aus diesem Feuer schließlich nahmen die Kaffeebohnen ihren disruptiven Siegeszug durch die ganze Welt.
Von den Hirten und den Mönchen spricht heute nur noch die Legende.
Die Old School wird sich anpassen oder aussterben – versprochen!
Und nun – den Kaffee, bitte.

Copyright GUS Group

Professionelle Vorbereitung auf Exit und Unternehmensverkauf

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

media.net FINANCE: Praxisworkshop zur optimalen Vorbereitung eines Unternehmens auf eine Veräußerung am Mittwoch, dem 23.11.2011

Hintergrund

Gerade in den Softwarebranchen ICT, Internet, Games gibt es viele Gründe für einen Unternehmensverkauf: Das bestmögliche Wachstum lässt sich ohne einen strategischen Partner mit einem starken Vertriebsnetz nicht bewältigen oder es flattert eine Anfrage von einem interessanten Käufer ins Haus. Bei Venture-Capital-finanzierten Unternehmen ist dagegen von Anfang an klar, dass nach einigen Jahren verkauft wird. Doch um gute Bedingungen für Management und Mitarbeiter und einen attraktiven Preis zu erzielen, lässt sich einiges tun, um das Unternehmen langfristig auf eine solche Situation vorzubereiten.

Inhalt

Die Referenten haben in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Unternehmensverkäufe auf Seiten von Unternehmer, Investor oder Käufer begleitet. Sie berichten mit dieser Praxiserfahrung, welche Weichenstellungen mittel- und langfristig vorgenommen werden können und was sich im Falle einer Anfrage auch noch recht kurzfristig machen lässt.

Zielgruppe

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche, Produktmanager der media.net-Mitgliedsunternehmen. Die Veranstaltung ist offen für Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch nicht Mitglied im media.net Berlin-Brandenburg sind.

Referenten

  • Carsten Schneider, Rechtsanwalt, Partner, Osborne Clarke, Spezialist für M&A-, Private-Equity- und Venture-Capital-Transaktionen
  • Thomas Schröter, Geschäftsführer, eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors

Kosten

Für media.net-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 30 Euro zzgl. MwSt. pro Person.

Ort

eventurecat GmbH, Spreebogen Plaza, Pascalstr. 10, 10587 Berlin

Datum

Mittwoch, 23. November 2011, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Weitere Informationen

Ablaufplan (PDF)

Michael Schulte, eventurecat GmbH,
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
Michael.schulte@eventurecat.com

Anmeldung

Unbedingt erforderlich über diesen Link.

Unternehmensbewertung – SIBB Forum Finanzierung

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Praxisworkshop zur richtigen Bewertung von ICT-Unternehmen am Mittwoch, dem 09.11.2011

Hier finden Sie die Präsentationen von dieser Veranstaltung.

Hintergrund

Anlässe für Unternehmensbewertungen gibt es viele: Kauf oder Verkauf eines Unternehmens, die Hereinnahme eines strategischen Investors oder Venture-Capital-Transaktionen. Eine realistische Unternehmensbewertung ist bei solchen Transaktionen eine wichtige Grundlage für Verhandlungen. Doch wie nimmt man eine Unternehmensbewertung vor? Es gibt zahlreiche Verfahren, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Inhalt

Die Referenten stellen aus ihrer täglichen Praxis die Bedeutung von Unternehmensbewertungen und ihrer Anwendung dar. Sie schildern aus ihrer Praxis, wie um die Bewertungen in Verhandlungen gerungen wird und wie sich eine tragfähige Bewertung entwickeln lässt.

Die Referenten stellen vor, welche generellen Verfahren es gibt und worin die Vorteile der verschiedenen Ansätze liegen. Was sind die Faktoren, mit denen sich der Unternehmenswert steigern lässt? Welche Faktoren beeinträchtigen den Unternehmenswert? Wie lässt sich ein Unternehmen aufstellen, um seine Bewertung zu verbessern?

Zielgruppe

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche, Produktmanager der SIBB-Mitglieds­unternehmen. Die Veranstaltung ist offen für Unternehmerinnen und Unternehmer, die noch nicht Mitglied im SIBB e.V. sind.

Referenten

  • Nicolas Gabrysch, Rechtsanwalt, Partner, Osborne Clarke, Spezialist für Beteiligungsverträge, hat zahlreiche M&A- und Venture-Capital-Transaktionen begleitet, zuletzt den Verkauf von DailyDeal an Google
  • Jannis Friedag, Senior Corporate Finance Advisor, eventurecat GmbH
  • Markus Barnickel, Corporate Finance Advisor, eventurecat GmbH

Kosten

Für SIBB-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 20,- Euro zzgl. MwSt. pro Person.

Ort

eventurecat GmbH, Spreebogen Plaza, Pascalstr. 10, 10587 Berlin

Datum

Mittwoch, 09. November 2011, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Ablaufplan

Hier finden Sie den ausführlichen Ablaufplan als PDF.

Weitere Informationen

Michael Schulte, eventurecat GmbH,
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
Michael.schulte@eventurecat.com

Anmeldung

Unbedingt erforderlich:

 

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On Premise? On Demand? – Hauptsache On Promise!

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Einladung zum Unternehmerdinner mit Heinz-Paul Bonn, Vorstandsvorsitzender der GUS Group und Vizepräsident des BITKOM, am 07. November 2011 in Karlsruhe

Das Unternehmerdinner

Das Unternehmerdinner ist eine exklusive Networking-Plattform für Unternehmer, Geschäftsführer und Investoren aus der ICT-, Internet- und Gamesbranche. Bei einem hervorragenden dreigängigen Menü kommen Unternehmer auf Einladung von eventurecat, Osborne Clarke und SAP sowie dem Cyberforum und foerderland.de zusammen, um sich von einem kurzweiligen Vortrag anregen zu lassen. Eingeladen werden ausschließlich Unternehmer, Vorstände und Geschäftsführer der Branche sowie Investoren, denen wir damit neben einem spannenden Vortrag eines hochkarätigen Referenten die Möglichkeit zum informellen Erfahrungsaustausch in ansprechendem Rahmen bieten.

Der Referent

Heinz-Paul Bonn ist Vorstandsvorsitzender der GUS Group AG & Co. KG, einem führenden Anbieter von Unternehmensanwendungen mit Schwerpunkt in der Prozessindustrie (Pharma, Biotechnologie, Kosmetik, Nahrungs- und Genussmittel, Chemie und Logistik). Heinz Paul Bonn ist als Vorstandsvorsitzender der GUS Group in der Gesamtleitung und für die strategische Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich.

Darüber hinaus vertritt der bekennende Mittelständer im Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM als Vizepräsident die Themengebiete Mittelstand, Software und Logistik. Der erfahrene Unternehmer ist außerdem als Blogger unter www.bonnblog.eu aktiv.

In seinem sicherlich sehr unterhaltsamen Vortrag wird er das Modethema Cloud Computing aus einer ganz anderen Perspektive beleuchten und die Implikationen der Cloud für Anbieter und Anwender diskutieren.

Der Abend

Wir möchten Sie herzlich einladen, am Montag, dem 07. November 2011 ab 19.00 Uhr an unserem Dinner im Schlosshotel Karlsruhe teilzunehmen. Das gediegene Flair dieses traditionellen Hotels gleich gegenüber dem Karlsruher Hauptbahnhof und die hervorragende Küche des Teams um Küchenchef Klaus Conradi werden beste Bedingungen für einen anregenden Austausch schaffen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unserer persönlichen Einladung folgen.

Die Geschichte

Zu den bisherigen Referenten beim Unternehmerdinner zählen u.a. Andreas Bodczek (SponsorPay), Arndt Kwiatkowski (bettermarks), Martin Sinner (Idealo.de), Helmut an de Meulen (Materna), Matthias Brix und Matthias Grychta (Neuhaus Partners), Erkan Kilicaslan (Iris Capital), Matthias Hornberger (Kizoo) oder Dr. Klaus Konrad (Intel Capital).

Ort und Zeit

Schlosshotel Karlsruhe, Bahnhofsplatz 2, 76137 Karlsruhe, www.schlosshotel-karlsruhe.de

Montag, 07. November 2011, Beginn: 19.00 Uhr

Kosten

Selbstkostenpreis für das Menü 57 € bei der Registrierung.

Anmeldung

Anmeldung unbedingt erforderlich. Berater und Dienstleister sind von der Teilnahme ausgeschlossen, um einen persönlichen Austausch unter Unternehmerkollegen zu ermöglichen.

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Herausforderung Wachstum – als CFO bei Verivox

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Einladung zum Unternehmerdinner mit Thomas Prangemeier, CFO des Verbraucherportals Verivox, am Montag, dem 26. September 2011 in Berlin

Das Unternehmerdinner

Das Unternehmerdinner ist eine exklusive Networking-Plattform für Unternehmer, Geschäftsführer und Investoren aus der ICT-, Internet- und Gamesbranche. Bei einem hervorragenden dreigängigen Menü kommen unsere Gäste auf Einladung von eventurecat, Osborne Clarke und SAP zusammen, um sich von einem kurzweiligen Vortrag anregen zu lassen. Eingeladen werden ausschließlich Unter­neh­mer, Vorstände und Geschäftsführer der Branche, denen wir damit neben einem spannenden Vortrag eines hochkarätigen Referenten die Möglichkeit zum informellen Erfahrungsaustausch in anspre­chendem Rahmen bieten.

Der Referent

Thomas Prangemeier ist seit 2010 CFO bei dem unabhängigen Verbraucherportal Verivox. Davor hat er in leitender Position im Finanzbereich in verschiedenen Unternehmen gearbeitet.

Verivox bietet seit 1998 kostenlose Preisvergleiche für die Energie- und Telekommunikationsmärkte an. 2010 hat Verivox mehr als eine Million Anbieterwechsel durchgeführt. Aber Verivox ist nicht nur zahlenmäßig der Marktführer, sondern genießt als vielfacher Testsieger auch großes Vertrauen bei den Medien und der Politik. Rund sechs Millionen Menschen besuchen das Portal monatlich. Mittlerweile hat das Unternehmen 230 Mitarbeiter in Heidelberg und Berlin.

Was sind die Herausforderungen für einen CFO in einem solchen Unternehmen? Was sind die Besonderheiten des Wachstums bei Verivox? Und wie ist es, als CFO in einem Unternehmen wie Verivox einzusteigen? Mit diesen Fragen wird sich Thomas Prangemeier in seinem Vortrag beim Unternehmerdinner am 26. September 2011 beschäftigen.

Der Abend

Wir möchten Sie herzlich einladen, am Montag, dem 26. September 2011 ab 19.00 Uhr an unserem Dinner im Restaurant Trofeo im Meilenwerk Berlin teilzunehmen.

Das anregende Ambiente des Oldtimerforums Meilenwerk und die hervorragende Küche werden dafür sorgen, dass an diesem Abend auch die sinnlichen Freuden nicht zu kurz kommen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unserer persönlichen Einladung folgen.

Die Geschichte

Zu den bisherigen Referenten beim Unternehmerdinner zählen u.a. Arndt Kwiatkowski (bettermarks.de, Gründer Immobilienscout24), Andreas Bodczek (SponsorPay), Dr. Jörg Sievert (SAP Ventures), Helmut an de Meulen (Materna), Michael W. Schwetje, Matthias Brix (Neuhaus Partners), Stefan Tirtey (Doughty Hanson), Martin Sinner (Idealo.de), Dr. Wolfgang Krause (Seventure Partners), Matthias Hornberger (Kizoo), Jörg Binnenbrücker (DuMont Venture) oder Dr. Klaus Konrad (Intel Capital).

Der Ort

Restaurant Trofeo/Parc Fermé im Meilenwerk, Wiebestr. 36-37, 10553 Berlin

Die Zeit

Montag, 26. September 2011, Beginn: 19.00 Uhr

Kosten

Selbstkostenpreis für das Menü 50 € bei der Registrierung.

Anmeldung

Anmeldung  unbedingt erforderlich. Berater und Dienstleister sind von der Teilnahme ausgeschlossen, um einen persönlichen Austausch unter Unternehmerkollegen zu ermöglichen.

Zur Anmeldung.

Werbung im mobilen Internet

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Einladung zum Unternehmerdinner mit Carsten Frien, Geschäftsführer der madvertise GmbH, am Vorabend der DMEXCO, dem 20. September 2011 in Köln

Das Unternehmerdinner

Das Unternehmerdinner ist eine exklusive Networking-Plattform für Unternehmer, Geschäftsführer und Investoren aus der ICT-, Internet- und Gamesbranche. Bei einem hervorragenden dreigängigen Menü kommen Unternehmer und Geschäftsführer auf Einladung von eventurecat, Osborne Clarke und SAP zusammen, um sich von einem kurzweiligen Vortrag anregen zu lassen. Eingeladen werden ausschließlich Unternehmer, Vorstände und Geschäftsführer der Branche sowie Investoren, denen wir damit neben einem spannenden Vortrag eines hochkarätigen Referenten die Möglichkeit zum informellen Erfahrungsaustausch in ansprechendem Rahmen bieten.

Der Referent

Carsten Frien ist Geschäftsführer und einer der Gründer von madvertise. Schon während seines Studiums gründete er seine ersten beiden internetbasierten Unternehmen. Zuletzt war er der Geschäftsführer der Tipp 24 AG in London und hat davor leitende Positionen bei der Time Warner-Tochter AOL innegehabt. Mit madvertise erobert Carsten Frien den mobilen Werbemarkt.

madvertise ist der Spezialist für Mobile Advertising und bietet die größte Reichweite an mobilen Webseiten und Applikationen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. madvertise stellt eine eigens auf die mobilen Bedürfnisse angepasste Technologie und Plattform zur Verfügung. Kampagnen können dadurch schnell, effizient und ohne Streuverluste geschaltet werden. madvertise spezialisiert sich komplett auf mobile Bannerwerbung. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet und hat mittlerweile rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Carsten Frien wird in seinem Vortrag über die Besonderheiten des mobilen Internet und die Erfolgsgeheimnisse und Herausforderungen mobiler Geschäftsmodelle sprechen.

Der Abend

Wir möchten Sie herzlich einladen, am Dienstag, dem 20. September 2011 ab 19.00 Uhr an unserem Dinner im Restaurant „konrad“ im Hilton Köln teilzunehmen. Das Hilton Köln liegt zentral in der Stadtmitte und nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt. Im Restaurant “konrad” werden anspruchsvolle regionale und internationale Speisen serviert.

Die Geschichte

Zu den bisherigen Referenten beim Unternehmerdinner zählen u.a. Andreas Bodczek (SponsorPay), Arndt Kwiatkowski (Gründer ImmobilienScout24, bettermarks.de), Jörn Hartwig (D-Labs), Helmut an de Meulen (Materna GmbH), Martin Sinner (Idealo.de), Dr. Wolfgang Krause (Seventure Partners), Matthias Grychta und Matthias Brix (Neuhaus Partners), Erkan Kilicaslan (Iris Capital), Matthias Hornberger (Kizoo), Jörg Binnenbrücker (DuMont Venture), Dr. Klaus Konrad (Intel Capital) oder Ingo Franz (Creathor).

Ort und Zeit

Hilton Köln, Restaurant „konrad“, Marzellenstr. 13–17, 50668 Köln

Dienstag, 20. September 2011, Registrierung: 18.30 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Kosten

Selbstkostenpreis für das Menü 70 € bei der Registrierung.

Anmeldung

Anmeldung unbedingt erforderlich.

Berater und Dienstleister sind von der Teilnahme ausgeschlossen, um einen persönlichen Austausch unter Unternehmerkollegen zu ermöglichen.

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Mergers & Acquisitions: Vorbereitung auf Unternehmenskauf und -verkauf

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Grundlagen und Tipps zur erfolgreichen Durchführung von M&A-Transaktionen – ganztägiges Intensivseminar am 27.09.2011

Inhalt

Unternehmensveräußerungen, Typen von Veräußerungen, verschiedene Käuferkategorien, Aspekte mittel- und langfristiger strategischer Vorbereitung einer Unternehmensveräußerung, Anbahnung und Umsetzung eines Verkaufs, Unternehmensbewertung und Kaufpreismaximierung.

Wie bereite ich das Unternehmen optimal auf eine Veräußerung vor? Wie identifiziere ich potenzielle Käuferkategorien für mein Unternehmen? Was ist bei Ansprache und Verkauf zu beachten?

Hintergrund

Der Verkauf eines Unternehmens ist eine schwierige Situation für jeden Unternehmer. Um ein Unternehmen möglichst erfolgreich zu veräußern, ist eine langfristige strategische Vorbereitung notwendig. Es müssen potenzielle Käuferkategorien identifiziert werden: Welche Chancen bietet in meiner konkreten Situation ein reiner Finanzinvestor, welche Vorteile hat ein strategischer Investor aus der Industrie, was lässt sich mit einem Zusammenschluss mit einem Kooperationspartner erzielen? Jede Käuferkategorie erfordert eine spezifische Ausrichtung des Unternehmens, um einen optimalen Preis und gute Bedingungen für die Mitarbeiter zu erzielen. Die Rolle des Unternehmers selbst muss definiert und unter Umständen angepasst werden. Eine gezielte Produktstrategie kann das Unternehmen für meinen Wunschkäufer attraktiv machen.

Schließlich muss ein konkreter Käufer identifiziert und angesprochen werden. Die Ansprache etwa eines Mitbewerbers erfordert viel Fingerspitzengefühl. Bei den konkreten Gesprächen und Verhandlungen gilt es, einige grundlegende Regeln zu beachten.

Die Vorbereitung und Anbahnung einer Unternehmensveräußerung erfordert viel Erfahrung und gute Planung. Dieses ganztägige Seminar gibt eine sehr praxisorientierte Anleitung zur Anbahnung und erfolgreichen Umsetzung von Unternehmensveräußerungen. An praktischen Beispielen werden die Möglichkeiten, Chancen und Risiken diskutiert. Thomas Schröter hat selbst bereits Unternehmen veräußert und zahlreiche Unternehmensverkäufe an unterschiedliche Käufer als Berater begleitet.

Zielgruppe

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer und kaufmännisch Verantwortliche in ICT-, Internet- und Gamesunternehmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass im Interesse der Unternehmer keine Berater zugelassen sind.

Referent

Thomas Schröter, Geschäftsführer der eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors und Coach beim TCC.

Kosten

115 Euro inkl. MWSt und Verpflegung für technologieorientierte Unternehmen aus Berlin, für andere Branchen 175 Euro. Unternehmensberater sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Ort

Bundesallee 210, 10719 Berlin

Datum

Dienstag, 27. September 2011, 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Ablaufplan

Den Ablaufplan finden Sie hier als PDF.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über folgenden Link an:

http://www.tcc-berlin.de/_db/slist.php?id=152

Anmeldung unbedingt erforderlich.

 

Unternehmensbewertung – Forum Finanzierung NRW

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Praxisworkshop zur richtigen Bewertung von ICT-Unternehmen am Mittwoch, dem 19.10.2011

Hintergrund

Anlässe für Unternehmensbewertungen gibt es viele: Kauf oder Verkauf eines Unternehmens, die Hereinnahme eines strategischen Investors oder Venture-Capital-Transaktionen. Eine realistische Unternehmensbewertung ist bei solchen Transaktionen eine wichtige Grundlage für Verhandlungen. Doch wie nimmt man eine Unternehmensbewertung vor? Es gibt zahlreiche Verfahren, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Inhalt

Die Referenten stellen aus ihrer täglichen Praxis die Bedeutung von Unternehmensbewertungen und ihrer Anwendung dar. Sie schildern aus ihrer Praxis, wie um die Bewertungen in Verhandlungen gerungen wird und wie sich eine tragfähige Bewertung entwickeln lässt.

Die Referenten erläutern, welche generellen Verfahren es gibt und worin die Vorteile der verschiedenen Ansätze liegen. Was sind die Faktoren, mit denen sich der Unternehmenswert steigern lässt? Welche Faktoren beeinträchtigen den Unternehmenswert? Wie lässt sich ein Unternehmen aufstellen, um seine Bewertung zu verbessern?

Zielgruppe

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer, Finanzverantwortliche, Produktmanager von ICT-, Internet- und Gamesunternehmen.

Referenten

  • Nicolas Gabrysch, Rechtsanwalt, Partner, Osborne Clarke, Spezialist für Beteiligungsverträge, hat zahlreiche M&A- und Venture-Capital-Transaktionen begleitet
  • Thomas Schröter, Geschäftsführer, eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors
  • Jannis Friedag, Senior Corporate Finance Advisor, eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ort

Osborne Clarke, Innere Kanalstr. 15, 50823 Köln

Datum

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 16.00 Uhr bis 18:30 Uhr

Ablaufplan

Hier finden Sie den ausführlichen Ablaufplan als PDF.

Weitere Informationen

Michael Schulte, eventurecat GmbH,
Tel. 030 726 13 23-16
Fax 030 726 13 23-23
Michael.schulte@eventurecat.com

Anmeldung

Unbedingt erforderlich:

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