Wissen

Erfolgreiche Finanzierungen mit Private Equity und Venture Capital (BITKOM-Akademie, Karlsruhe)

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Aktuelle Möglichkeiten der Wachstumsfinanzierung – ein Praxis-Intensivseminar für IKT-Unternehmen am 25.10.2010 im Rahmen der BITKOM-Akademie

Inhalt:
Ein stark praxisorientiertes Seminar, das auf Basis konkreter Beispiele und Erfahrungen zahlreicher erfolgreicher Finanzierungen mit unterschiedlichen Investoren entstanden ist und in allen Vorträgen die grundlegenden Konzepte am praktischen Beispiel erläutert.

Hintergrund:

Venture Capital ist für technologieorientierte Unternehmen oftmals unabdingbar, um Entwicklung, Markteinführung oder Wachstum zu finanzieren. Doch eine Chance auf eine solche Finanzierung haben nur Unternehmen, deren Geschäftsmodell die Wachstumserwartungen der Investoren erfüllen kann. Was gilt es bei der Vorbereitung auf eine Finanzierung zu beachten? Was charakterisiert Venture-Capital-Gesellschaften, und wie erfolgen Finanzierungen mit Private Equity?

Thomas Schröter gibt einen praxisnahen Einblick in die Arbeit mit Venture-Capital-Gesellschaften und Private-Equity-Investoren. Er ist Geschäftsführer der eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors und Corporate-Finance-Berater für Technologieunternehmen aus der ITK-, Internet- und Gamesbranche. eventurecat hat bereits zahlreiche Unternehmen bei der Finanzierung mit privatem Beteiligungskapital begleitet.

Zielgruppe:

Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer und kaufmännisch Verantwortliche in ITK-Unternehmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass im Interesse der Unternehmer keine Berater zugelassen sind.

Referenten:

  • Thomas Schröter, Geschäftsführer der eventurecat GmbH, Senior Corporate Finance Advisor.
  • Ingo Franz, Partner, Creathor Venture

Kosten:

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person EUR 725,- bzw. EUR 550,- für BITKOM-Mitglieder. Die Preise verstehen sich jeweils zuzüglich Umsatzsteuer.

Ort:

Kizoo AG , Karlsruhe

Datum:

Montag, 25.10.2010

Anmeldung:

Anmeldung bei der BITKOM-Akademie unbedingt erforderlich: www.bitkom-akademie.de bzw.
http://www.bitkom-akademie.de/veranstaltungen/47_2565.aspx

Ablaufplan

Siehe PDF-Datei (Seite 2)

Video-Interview mit Thomas Schröter: In welche Bereiche investieren Venture Capitalists?

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Am Rande des Microsoft-BizSpark Camps wurde ein Video-Interview mit Thomas Schröter aufgenommen, in dem er werläutert, welche Themen 2010 bei Venture Capitalists angesagt sind.

Thomas Schröter: in welche Bereiche investieren Venture Capitalists?

Das Gespenst Überschuldung

Matthias Treptow – Senior Corporate Finance Advisor

Viele junge Unternehmen treffen in Ihren frühen Entwicklungsphasen auf das Schreckgespenst bilanzielle Überschuldung. Neben der drohenden bzw. bestehenden Zahlungsunfähigkeit ist es nach deutschem Insolvenzrecht der Tatbestand, der einen Geschäftsführer bzw. Vorstand dazu zwingt, seine Firma in die Hände des Amtsgerichts bzw. eines Insolvenzverwalters zu legen. Tut er dies nicht rechtzeitig, droht bei einer tatsächlichen Insolvenz der Eingriff des Insolvenzverwalters in das Privatvermögen der Geschäftsführer bzw. der Vorstände.

Eine bilanzielle Überschuldung liegt rein nach den Zahlen der Bilanz vor, wenn die haftenden Eigenmittel aufgelaufene Verluste nicht mehr decken können. Oft sind sich Unternehmer dieses Risikos nur teilweise bewusst, da sie selbst vor allem die Kasse bzw. die Zahlungsfähigkeit im Blick haben, die bilanzielle Situation jedoch nicht. Auch nicht jeder Steuerberater weist seine Mandanten rechtzeitig und regelmäßig auf den Umstand der Überschuldung hin.

Die Bundesregierung hat die Situation im Rahmen des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes bis Ende 2013 jedoch maßgeblich entspannt. Kann der Unternehmer nämlich trotz einer zahlentechnisch vorliegenden bilanziellen Überschuldung eine positive Fortführungsprognose auf die nächsten 12 bis 24 Monate hinsichtlich Liquidität und Ertrag vorweisen, so entfällt der Insolvenzantragsgrund.

Der Unternehmer sollte somit seine Bilanz zwar fortlaufend im Blick behalten und ggf. durch die Zuführung weiterer haftender Eigen- bzw. Fremdmittel optimieren (was insbesondere auch sein Rating bei Banken und Lieferanten verbessert), sich jedoch bei einer positiven Aussicht für die kommenden Monate nicht vom „Gespenst“ Überschuldung zu sehr schrecken lassen.

Wen finanzieren Venture Capitalists 2010?

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Beim Microsoft BizSpark Camp Berlin am 17.06.2010 hielt Thomas Schröter, Geschäftsführer der eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors, einen Vortrag darüber, welche Themen derzeit mit Venture Capital finanziert werden. Hierzu hat er die Trends anhand veröffentlichter VC-Finanzierung in Deutschland identifiziert. Hier die Präsentation bei Slideshare. Viel Spaß!

Wen finanzieren VCs 2010?

Weitere Präsentationen von eventurecat.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Präsentationen zur Bankenfinanzierung

Michael Schulte – Corporate Finance Advisor

Zwar hat letzte Woche unser Arbeitskreis Finanzierung zum Thema Bankenfinanzierung vor einem Vor-WM-bedingt recht kleinen Kreis stattgefunden, doch waren Vorträge und Diskussionen wie immer produktiv und erhellend. Es hat sich gezeigt, dass in manchen Bereichen, die viele Unternehmer für sich abgeschrieben hatten, doch einiges geht. Hierzu zählen insbesondere Factoring und Leasing. Neben diesen speziellen Themen haben aus Unternehmersicht Andreas Liebing von der StoneOne AG und aus Bankensicht die Landesbank Berlin sehr anschaulich dargestellt, was es beim Kontakt mit Banken zu beachten gilt und wie man als Unternehmer seine Bank so mit Informationen versorgt, dass sie dem unternehmer optimal zur Seite steht.

Die Präsentationen stehen nun online bei SlideShare zur Verfügung:

Der SIBB e.V. Einleitung beim SIBB AK Finanzierung zum Thema Bankenfinanzierung am 02.06.2010

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Der SIBB e.V.

Erfahrungen mit unterschiedlichen Bankenprodukten. Andreas Liebing, StoneOne AG

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Andreas Liebing: Erfahrungen eines Unternehmers

Factoring als Refinanzierungsinstrument für den Mittelstand: Harry Kern, Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH

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Harry Kern: Factoring als Finanzierungsinstrument für den Mittelstand

Das Bilanzrating-Gespräch; Möglichkeiten durch Leasing. Alexander Krug, Lutz Kallmeter, Landesbank Berlin

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Alexander Krug, Lutz Kallmeter zu den Themen Bilanzratinggespräch und Leasing

Überblick über die Angebote der IBB bei der Bankenfinanzierung. Thomas Schmidt, Investitionsbank Berlin

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Thomas Schmidt: Die Angebote der IBB bei der Bankenfinanzierung

Vom Unterschied zwischen Corporate Finance Advisor und Kapitalvermittler

Thomas Schröter – Senior Corporate Finance Advisor, Geschäftsführer

Als Corporate Finance Advisor werden wir gelegentlich gefragt, was uns von anderen Beratern eigentlich unterscheidet. Deshalb nehme ich mir heute Zeit, hierauf einmal einzugehen.

Das Angebot an Finanzberatern ist groß. Daher fällt es vielen Managern schwer, sich für den passenden Partner zur Unterstützung bei einem Finanzierungsvorhaben zu entscheiden. Bei der Suche nach Kapital trifft man dabei häufig auf Angebote, die einem einen schnellen und einfachen Zugang zu Investoren versprechen. Dahinter stehen häufig sogenannte Kapitalvermittler, die über mehr oder weniger relevante Investorenkontakte verfügen und anbieten, einen entsprechenden Kontakt für das kapitalsuchende Unternehmen herzustellen. Die hierfür aufgerufenen Vermittlungsprovisionen sind nicht unerheblich und betragen teilweise bis zu zehn Prozent des Finanzierungsvolumens. Wer sich für einen solchen Weg entscheidet, sollte jedoch einige Punkte berücksichtigen:

  • Wie gut passen die Kontakte des Vermittlers tatsächlich zum Unternehmen (Branche, Phase, Kapitalbedarf etc.)?
  • Welches Standing hat der Vermittler bei diesen Investoren (finden angebotene Deals dieses Vermittlers überhaupt Beachtung)?
  • Trägt der Vermittler zur Schärfung der eigenen Strategie bei und unterstützt er wirklich kompetent bei der Aufbereitung der Unterlagen?
  • Wie viele Mandanten hat der Vermittler? Setzt er auf Masse statt Klasse? In solchen Fällen bleibt wenig Zeit für die individuelle Begleitung des Finanzierungsprozesses. Gerade diese erhöht aber die Erfolgswahrscheinlichkeit signifikant.
  • Ist der Vermittler eine Einzelperson mit einem losen Kontaktnetzwerk oder handelt es sich um eine Firma mit mehreren erfahrenen Mitarbeitern und einer professionell gepflegten Investoren-Datenbank?

Was unterscheidet nun den Corporate Finance Advisor vom Kapitalvermittler? Bei eventurecat steht der Unternehmer und seine ganz persönliche unternehmerische Planung im Fokus der Beratung. eventurecat begleitet das Unternehmen während des gesamten Finanzierungsprozesses. Wir investieren viel, um eine für das Unternehmen wirklich passende Finanzierungsstrategie zu entwickeln. Bei der Umsetzung der Finanzierung begleiten wir unsere Mandanten dabei u.a. auch bei der Ansprache von Investoren in unserem Netzwerk von auf unsere Branche spezialisierten Finanziers. Daraus ergeben sich wesentliche Unterschiede in Inhalt und Umfang der Vorbereitung und Durchführung einer Finanzierungstransaktion:

  • Betreuung des Projekts durch zwei erfahrene Corporate-Finance-Berater
  • Branchenerfahrung und werthaltige Branchenkontakte
  • Umfassende Strategieberatung statt bloße Kontaktvermittlung
  • Sorgfältige Vorbereitung und Unterstützung bei der Beseitigung von Schwachstellen
  • Intensive Unterstützung bei der Business- und Finanzplanerstellung
  • Aufzeigen und Verfolgen alternativer Finanzierungsstrategien
  • Strukturierung einer Finanzierung aus verschiedenen Bausteinen (z.B. Privatinvestoren, VC, Fördermittel, Fremdkapital)
  • Sorgfältige Auswahl nur wirklich geeigneter Investoren und individuelle Ansprache statt „Mail an alle“
  • Intensive Vorbereitung und Begleitung der Gespräche und Verhandlungen
  • Vorbereitung und Unterstützung bei der Due Diligence
  • Unterstützung der Investoren bei der Gewinnung etwaiger Syndizierungspartner
  • Faire Honorargestaltung, die dem tatsächlichen Aufwand angemessen ist

Wie man leicht sieht, handelt es sich bei der Begleitung durch eventurecat also um umfassende Beratungsprojekte mit intensiver Unterstützung über den gesamten Zeitraum der Transaktionsvorbereitung und -umsetzung.  Wir freuen uns sehr über Kommentare und Anregungen für eine optimale Finanzierungsbegleitung.

Finanzierung von Online Games

Matthias Treptow – Senior Corporate Finance Advisor

Die Spieleindustrie ist in Deutschland zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor geworden. Unter anderem wurde dies unterlegt durch aktuelle Studien der Deutschen Bank Research beziehungsweise Bitkom.
Der Markt wächst sowohl horizontal (immer mehr Leute spielen) als auch vertikal (neue Zielgruppen der Gamesindustrie sind Frauen, Senioren, Schüler, Kinder, Familien). Längst muss man sich vom Bild des pickligen Einzelspielers, der im Keller seines Elternhauses Baller-Spiele zockt, verabschieden.
Neben der klassischen Gamesentwicklung für PC, Konsole oder Handheld beschäftigen sich seit den letzten drei Jahren verstärkt Firmen mit der Entwicklung und dem Publishing sogenannter Online- oder Browsergames.

Obwohl in Deutschland auch durch gute Ausbildung der Kreativen (zum Beispiel Games Academy, MDH Berlin) ein enormes Potenzial besteht, die Marktnachfrage nach neuem Content zu befriedigen, scheitert die Entwicklung neuer Spieleideen oft am Thema Vorfinanzierung zur Umsetzung des eigentlichen Spiels.

Dieser Artikel wirft einen Blick auf typische Problemstellungen bei der Finanzierung im Games-Bereich und zeigt mögliche Lösungswege sowohl für junge als auch für etablierte Entwickler/Publisher auf. Er lässt sich sowohl auf die Entwicklung von Spielen anwenden, die über den klassischen Einzelhandel vertrieben werden, als auch online-basierte Entwicklungsprojekte.

Finanzbedarf und Kosten

Der Finanzbedarf zur Entwicklung eines Computerspiels schwankt extrem und ist im Wesentlichen von der Ausrichtung des Spiels (Qualität, Plattform, Art des Spiels) abhängig. Kleinstproduktionen können bereits für ein Budget um die 50.000,- € realisiert werden, Triple-A Produktionen wie beispielsweise Crysis erreichen Budgetgrößen von bis zu 20 Millionen €. Auch die Entwicklungszeit variiert stark. Während kleinere Produktionen in drei bis vier Monaten realisiert werden können, beträgt die Entwicklungszeit bei einem Top-Titel bis zu drei Jahren. Kosten, die vom Entwickler vorfinanziert werden müssen, sind Prototypenentwicklung, Entwicklungskosten (GameDesign, Grafik, Scripting, Programmierung), Sprachaufnahmen, Musik, Sound, Qualitätsmanagement, Marketing.

Typische Problemstellung aus Sicht eines Investors

Investoren – egal ob Privatperson, Bank, Distributor oder Venture Capitalist – sind vor allem auf der Suche nach: Sicherheit. Dabei ist jedem Investor klar, dass er im Rahmen einer Games-Finanzierung nicht die Sicherheit eines Bundesschatzbriefes erreichen kann. Trotzdem schaut er insbesondere auf folgende Faktoren, die sein Sicherheitsgefühl deutlich anheben können:

1. Track Record
Entwickelt das Team sein erstes Spiel oder hat es bereits mehrere Produktionen on time and budget geliefert? Gab es gute Abverkaufszahlen und Erfolge der Produktionen am Markt? Wie viele User konnten für ein Online Game begeistert werden, wie viele davon waren bereit, für Abos oder Items Geld auszugeben?

2. Bonität
Dieser Faktor ist insbesondere für Banken in der Finanzierung ausschlaggebend. Diese bewerten Unternehmen mittlerweile nach Standardkriterien (Basel II). Das Rating entscheidet zum einen über die Vergabe des Kredits, zum anderen auch über die Konditionen (Zins, Tilgung).
Wichtigster Baustein für das Rating sind die Jahresabschlüsse des Unternehmens sowie die mittelfristige Planung (für die kommenden drei Jahre).

3. Management und Organisation
Sind die Geschäftsführer des Entwicklers in der Lage, das Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Standards sauber zu führen und haben sie die Prozesse (betriebswirtschaftlich und gamesspezifisch) im Griff? Stichwörter sind hier: qualifizierte Planungs- und Controllingprozesse.

4. Technologie
Welche Technologien werden eingekauft/eingesetzt? Wird eine eigene Technologie entwickelt und kann sie zu einem späteren Zeitpunkt fremdlizensiert werden, erhöht dies den Unternehmenswert und damit insbesondere die Attraktivität für Eigenkapitalinvestoren.

Welche Finanzpartner gibt es?

1. Family, Friends & Fools (FFF), Business Angels
Gerade für Kleinstproduktionen oder z.B. Browsergames, die in der Regel ein geringeres Produktionsbudget haben, kann die Ansprache von Privatinvestoren bereits ausreichen, um eine Gamesentwicklung vorzufinanzieren. Dies können möglicherweise Familienmitglieder oder Freunde sein, aber auch Business Angels. Vorteile sind die oft unkomplizierte Ansprache und die schnellen Entscheidungszyklen, Nachteil sind begrenzte Investitionssummen, Know-How und im Falle eines Scheiterns insbesondere bei privaten Kontakten die verschnupften Beziehungen.

2. Venture-Capital-Geber
VCs haben vor circa drei Jahren ihre ersten Investments im Games Bereich getätigt. Vorreiter waren unter anderem Aurelia, European Founders Fund oder Triangle; mittlerweile investieren insbesondere Internet- beziehungsweise Web 2.0-affine Investoren wie Holtzbrinck, Team Europe Ventures und weitere. Vorteile solcher Investoren sind die professionellen Prozesse und Kontaktnetzwerke der VCs sowie in der Regel genügend Kapital für Investitionen in weiteren Runden. Größter Nachteil ist die oft signifikante Abgabe von Anteilen und damit Einfluss und Gewinnmöglichkeiten.

3. Game Fonds
In Deutschland existieren nur wenige Initiatoren sogenannter Game Fonds, die in mehrere Spieleproduktionen investieren können. Insbesondere für professionell aufgestellte Teams mit umfangreichem Track Record kann diese Alternative sinnvoll sein. Vorteil einer Game-Fonds-Konstruktion sind die Größenordnung der möglichen Vorfinanzierung und ein in der Regel erfahrenes Projektmanagement und –controlling von Seiten des Fonds; Nachteil ist die hohe Abhängigkeit von der Gesamtperformance des Fonds (sowohl in der Investitions- als auch der Verwertungsphase) und der relativ hohe Weichkostenanteil bei Fonds (Vertrieb, Strukturierung, Management).

4. Banken
Auch die eher konservativen Bankvertreter öffnen sich zunehmend der Games-Industrie. Findet man einen guten Zugang zu einer Hausbank, kann man z.B. über eine Kontokorrentlinie Teile des Produktionsbudgets finanzieren. Die Hürden für eine reine Produktionsfinanzierung liegen dagegen immer noch recht hoch. Vorteile einer Bankfinanzierung sind auf Betriebsmittelebene die relativ schnellen Entscheidungszyklen und die Verbindung zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten (Factoring, Leasing, etc.). Nachteil ist das hohe Sicherheitsbedürfnis, das sich teilweise auch in die Privatsphäre der Gründer und Gesellschafter erstreckt.

5. Fördermittel
In Deutschland existieren derzeit um die 1.500 Fördermittelangebote, die von Unternehmen in Form von Zuschüssen, Darlehen oder Beteiligungen abgerufen werden können. Für Games-Unternehmen ist je nach Bundesland aber meistens nur ein Bruchteil davon interessant. Vorteil von Fördermitteln sind in der Regel günstige Konditionen (Zins, Tilgung) sowie die Möglichkeit, Investitionen aus anderen Quellen zu doppeln beziehungsweise zu hebeln. Der Nachteil liegt in der oft komplexen und langwierigen Beantragung.

6. Weitere
Eher klassische Finanzierungswege sind die Auftragsfinanzierung durch einen Distributor/Publisher bzw. das Co-Development mit einem weiteren Entwickler oder einem Distributor/Publisher.

Action Items im Vorfeld einer geplanten Finanzierung

1. Know your market!
In welchem Markt soll die Produktion platziert werden? Wie setzt sich der Markt derzeit zusammen, wie wird er sich entwickeln? Wie steht es um konkurrierende Ansätze?

2. Know your team!
Aufbereitung der Historie, bezogen sowohl auf das Studio als auf vergangene Produktionen. Sollte es sich um ein Newcomer-Team handeln, entsprechend gut aufbereitete Vita der Schlüsselpersonen.

3. Know what you plan and what you measure!
Saubere Aufbereitung der Planungsunterlagen, wiederum sowohl bezogen auf das Studio als auch auf die geplante Produktion bzw. die Produktionen.
Darstellung der geplanten Controllingsysteme und –abläufe.

4. Know who’s your finance partner?
Suche und Entscheidung für den je nach Vorhaben am besten geeigneten Weg zur Finanzierung der anstehenden Produktion.

Die Einschaltung eines erfahrenen Beraters kann sinnvoll sein, um insbesondere innovative Finanzierungsformen oder Mischformen zu finden sowie den Finanzierungsprozess strategisch zu planen und erfolgreich zum Abschluss zu bringen.

Dieser Text von Matthias Treptow erschien erstmalig am 20.10.2009 auf Gamebizz.de.

Controlling und Planung in KMU

Murat Yenilmez – Junior Corporate Finance Advisor

1. Missverständnisse

Controlling und Planung in KMU werden auf sehr verschiedene, oft eigenwillige Weise ausgeführt. Es geht vielfach eher um Intuition, Gefühle, Erwartungen. Seltener sind diese Indikatoren für die Geschäftsentwicklung zahlenmäßig in jener Form untermauert, wie es Gesellschafter oder Finanzinstitute erwarten, Controlling und Planung auf der Basis harter Zahlen sind die Ausnahmen in KMU. Als derzeit aktueller Stand gelten Excel-Auswertungen, die arbeitsaufwändig erstellt werden müssen und daher selten aktuell sind und selten vollständig die Situation eines Unternehmens erkennen lassen. Buchungsdaten gelten – soweit vom Steuerberater gebucht wird – als wichtig für die Steuererklärung. Für betriebswirtschaftliche Analysen und Bewertungen im Sinne eines Controlling werden diese eher nicht benutzt. Die BWA entspricht diesen Anforderungen nicht! Im Zuge des stärkeren Risikomanagements bei Banken gemäß dem Basel-II-Akkord werden hohe Erwartungen an die Qualität des Controlling und der Planung von Unternehmen gestellt. Es werden aktuelle, möglichst Monatswerte für die Bilanz, GuV sowie Kennzahlen zur Finanz- und Liquiditätsentwicklung (cash flow, working capital), zur Bilanzstruktur und zur Unternehmensplanung erwartet. Ab 2007 werden seitens der Banken für die Risikoeinschätzung eines Kreditengagements solche qualifizierten Unternehmensdaten ab dem Geschäftsjahr 2004 erwartet. Danach richten sich dann das Rating eines Unternehmens sowie die Kreditkonditionen. Da die Disziplinen “Controlling und Unternehmensplanung” in KMU bisher kaum ausgeprägt sind, ergeben sich Probleme bei der Erfüllung und durch Ablehnung der Anforderungen an die neuerlich geforderte Berichterstattung. KMU sehen sich zunächst außerstande, diese Aufgaben angesichts ihrer Personal- und Sachausstattung zu lösen. Lösungen, gerade für KMU, sind jedoch auf dem Markt.

2. Anforderungen von KMU an Controlling und Planung

Angesichts der Kapazitätsengpässe in KMU (Einsicht in die Notwendigkeit von Controlling und Planung, fehlende (s) Know-how-Fachpersonal, Sachausstattung), um Controlling und Planung zu realisieren, ergeben sich folgende Anforderungen von KMU, um das Thema Controlling und Planung pro-aktiv zu lösen:

  1. Einmal in ein elektronisches Buchungssystem eingegebene Buchungs- und Statistikdaten werden für Controlling-Berichte genutzt.
  2. Die unternehmensrelevanten Steuerungsgrößen des Controlling werden fortlaufend, also monatlich durch elektronischen Datenimport aus dem Buchungssystem aktualisiert.
  3. Die Unternehmensentwicklung kann auch graphisch dargestellt werden.
  4. Warnsignale (Ampelfunktionen) geben an, dass bestimmte Steuerungsgrößen, z. B. Liquiditätskennzahlen, Gegenmaßnahmen erfordern, um nicht in Konflikte zu geraten.
  5. Mehrjährige Unternehmensplanungen sind auf Basis von Ist-Zahlen möglich, was allerdings gewisse betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Analytik erfordert.
  6. Die folgenden Daten sind künftig für die Unternehmensberichterstattung unter den Ratingaspekten relevant:
  • Quantitative Daten aus Bilanz, GuV;
    ausgewertet für Ergebnisanalyse und Finanzplanung
  • Qualitative Daten zur Unternehmensorganisation und zur Qualität von Controlling und Unternehmensplanung
  • Die Kenngrößen für die Unternehmenssteuerung, also die Controllingwerte, müssen so verstanden werden, dass diese je nach Ausprägung auch entsprechende Maßnahmen erfordern, um das Unternehmen erfolgreich führen zu können.

Wesentliche Kenngrößen sind z. B.:

  • Liquiditätsentwicklung – Kontokorrentrahmen > Bankengespräch
  • Working capital > Forderungsmanagement, Rechnungsschreibung
  • Produktivität der Mitarbeiter > Kalkulation der Verrechnungslöhne
    > Organisation der Arbeitsabläufe
  • Kostenanalyse
    > bei Überschreitung Ursachenforschung und Abstellung
  • Frühindikatoren: z. B. Entwicklung der Zahlungseingänge u. ä.
  • Kosten für ein DV-Controlling- Tool: Software, Wartung
  • Kosten einer qualifizierten Beratung mit dem Ziel, modernes Controlling selbstständig durchzuführen.

3. DV-Lösung für mittelständische Unternehmen

Auf dem Markt gibt es Software- Lösungen, die den o. a. Forderungen genau entsprechen. Im Projekt Unternehmensplanung und -steuerung im Handwerk NRW (UPS) wurde das Toolset “SWOT-Controlling” als besonders für KMU geeignet identifiziert, da die o. a. Kriterien erfüllt sind. Hinzu kommt, dass der Preis für die Basic-Version mit 500,- Û angesichts der Qualität kaum zu unterbieten ist.

Für KMU ist das System auch deshalb interessant, weil für Volksbanken und Sparkassen differenzierte Berichte präfiguriert, also vorstrukturiert sind, so dass die erforderlichen Berichte aktuell und in gewünschter Form auf Basis der Buchungsdaten erstellt werden. Von besonderem Wert für KMU ist das Modul “Personal”, das auf Basis von Buchungs- und Statistikdaten die Wirtschaftlichkeit des Personaleinsatzes berechnet. Das Modul “Finanzanalyse” ermöglicht die Konsolidierung der Bilanzen von Unternehmen einer Unternehmensgruppe, die Berechnung von Szenarien für die Einschätzung der Unternehmensentwicklung unter den Einflüssen einzelner Variablen, die Ermittlung der tagesgenauen Liquidität sowie die Unternehmensbewertung nach bekannten und akzeptierten Verfahren.

Moderne Controlling-Systeme erfüllen die Funktionen eines Dolmetschers:

  • Sie sind verständlich in ihrem Aufbau und leicht zu nutzen.
  • Sie verdeutlichen fachlich qualifiziert und reibungslos den Finanzinstituten Stand und Entwicklung eines Unternehmens. Der Unternehmer ist nicht mehr Maschinist des Controlling (mühsames Erstellen von Excel-Auswertungen), sondern Steuermann und Kapitän seines Unternehmens. Die dazu notwendigen Signale erhält er vom Leuchtturm seines modernen Controllingsystems: SWOT-Controlling!

Dr. Hans Jürgen Arens

Dr. Arens & Partner Unternehmensberatung

So checken Sie ihre Vertriebssituation – einige Tipps

Murat Yenilmez – Junior Corporate Finance Advisor

Aus unserer täglichen Beratungspraxis wissen wir: Das innovativste Produkt verkauft sich nicht, wenn der Vertrieb mangelhaft organisiert ist. Diese bittere Erfahrung machen viele und nicht nur junge IT-Unternehmen, wenn sie sich bei der Markteinführung ausschließlich auf den Innovationsgrad ihres Produktes verlassen und auf einen organisierten Vertrieb verzichten.

Diesen Unternehmern möchten wir zum Ende dieses Jahres noch einmal einige Anregungen geben, um ihre Vertriebssituation zu überdenken und mit guten Vorsätzen für einen professionelleren Vertrieb ins neue Jahr zu starten.

Um gute Vertriebsarbeit zu machen, müssen einige generelle Voraussetzungen gegeben sein: Man braucht eine funktionierende Hintermannschaft, ein wettbewerbsfähiges Produkt, das richtige zielgruppenorientierte Marketing, marktorientierte Konditionen und gute Tools. Das alles vorausgesetzt sollte man sich fragen:

  • Ist mein Unternehmen professionell kundenorientiert aufgestellt? Gibt es klar benannte Ansprechpartner für Kunden, existiert eine Hotline, deren Aufgabenstellung geklärt ist? Nur wenn ein Unternehmen mit ‚einer Sprache’ zum Kunden spricht, ist es in der Lage, sein Vertrauen zu gewinnen.
  • Gibt es Forecasts für Mitarbeiter? Sind diese realistisch?
  • Existiert eine aktuelle Kundendatenbank? Und haben alle relevanten Mitarbeiter aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Support darauf Zugriff? Basis für stabile Kundenbeziehungen wie auch eine konsequente Neukundengewinnung ist ein systematisches Interessenten-Management durch die Implementierung eines Kundenmanagementsystems. Nur so ist ein systematisches Bearbeiten und Nachfassen von Interessenten überhaupt möglich. Zugleich lassen sich mithilfe einer Kundendatenbank auch zielgruppenorientierte Dialoge über die richtigen Kanäle (Mailing, Briefe, Email, Downloads) steuern und entsprechend in den Vertriebsprozess integrieren.
  • Wie sieht es mit dem Marketing aus? Kommuniziert mein Unternehmen seine Botschaften zielgerichtet? Heutzutage werden potenzielle Kunden mit unsystematisch verteilten Informationen und Werbung überflutet, dieses wird ehr als Störfaktor wahrgenommen. Deshalb ist relevante Kommunikation der entscheidende Erfolgsfaktor. Abhängig vom Charakter des zu vertreibenden Produktes ist deshalb zu entscheiden, über welche Kanäle man seine Botschaften kommuniziert und wie die zu vermittelnde Information zielgruppenspezifisch aufbereitet werden kann. Das betrifft neben dem direkten Marketing auch andere Aspekte der Unternehmenskommunikation wie Webauftritt oder Prospekte, stets sollte die Frage “Welche Informationen sind für die potenziellen Kunden von Relevanz?”’ im Vordergrund stehen.
  • Gibt es regelmäßige Meetings mit den Vertriebspartnern zur Besprechung der aktuellen und künftigen Umsatzsituation?
  • Werden die Rabatte bzw. Discounts der Vertriebspartner in Abhängigkeit von den realisierten Umsätzen / Erträgen vereinbart?
  • Werden die Einkommen der Vertriebsmitarbeiter in Abhängigkeit von den realisierten Umsätzen gestaltet? Branchenüblich sind eine Regelung von 60% fixem und 40% variablem Einkommen.
  • Werden die Vertriebsmitarbeiter regelmäßig geschult?
  • Welche Rolle spielt die emotionale Beziehung zum Kunden in der Vertriebsarbeit? Die emotionale Beziehung zum Kunden ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, der häufig unterschätzt wird.
  • Gibt es klare und einheitliche Vorgaben (Drehbuch) für Präsentationen beim Kunden? Eine professionelle Präsentation bietet eine einmalige Chance, Interessenten zu beeinflussen, Anforderung zu verändern oder klar gesteuert, neue Wünsche zu wecken.

Wenn Sie oder eines Ihrer Portfoliounternehmen an einer detaillierten Untersuchung des Vertriebes und seiner kontinuierlichen Professionalisierung Interesse haben, stehen wir Ihnen wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite.

Ihre Birgit Burkat

Senior Consultant Sales & Marketing

Offshore Softwareeentwicklung

Murat Yenilmez – Junior Corporate Finance Advisor

Unter wachsendem Kostendruck ist die Auslagerung der IT-Infrastruktur in deutschen Unternehmen bereits seit Jahren gang und gäbe. Dadurch konnten Aufwendungen für Betrieb und Wartung der Systeme erheblich gesenkt werden. Doch obwohl diese Potentiale weitgehend ausgereizt sind, ist der Druck auf IT-Budgets nach wie vor so hoch, dass immer mehr deutsche Unternehmen einen Weg gehen, der in den USA bereits seit Jahren gängige Praxis ist: Offshore Softwareentwicklung. Die Verlagerung von klar definierten Entwicklungsaufgaben in Länder mit deutlich geringeren Lohn- und Lohnnebenkosten, neben Indien vor allem osteuropäische Staaten, wird auch hierzulande ein immer wichtigerer Faktor, wenn es darum geht, Einsparungen zu erzielen oder Kapazitätsengpässe im eigenen Team zu überbrücken und dadurch die Marktreife eines Produkts zu beschleunigen.

Nach realistischen Einschätzungen liegt das mögliche Einsparpotential, Reise- und Kommunikationskosten mit eingerechnet, immerhin bei etwa 20 bis 30 Prozent. Dennoch gilt es, die Entscheidung für das Offshore-Outsourcing sorgfältig zu bedenken, denn es sind durchaus auch Risiken mit einem solchen Projekt verbunden, die sich allerdings durch sorgfältige Planung umgehen lassen.

In der Praxis haben sich verschiedene Modelle der Kooperation mit Offshore-Anbietern durchgesetzt, die von der reinen Auftragsentwicklung zum Festpreis über Beteiligungen oder Joint Ventures mit der Offshore-Company bis hin zum Managed Development Center, einem externen Mitarbeiterpool mit Infrastruktur, dessen Ressourcen nach Bedarf abrufbar sind, reichen. Welches Modell für das eigene Projekt in Frage kommt, hängt vor allem vom Umfang des geplanten Outsourcings ab. Als Faustregel gilt, dass eine Offshore-Kooperation im Entwicklungsbereich erst für Unternehmen mit etwa 50 Mitarbeitern im IT-Bereich sinnvoll ist, da die Steuerung und Begleitung des Prozesses einen nicht zu unterschätzenden Aufwand seitens des Auftraggebers erfordert.

Zentral für das Gelingen eines Offshore-Projekts ist die Kommunikation in allen Phasen des Prozesses, die für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit unerlässlich ist. Vor allem im asiatischen Raum unterscheidet sich die Unternehmenskultur hinsichtlich des Umgangs mit Hierarchien und der Kommunizierung von Problemen erheblich von hiesigen Gepflogenheiten. Deshalb ist bei der Auswahl des Offshore-Anbieters neben branchenbezogenen und technischen Kompetenzen vor allem dessen Erfahrung bei der internationalen Zusammenarbeit in multikulturellen, mehrsprachigen Teams von entscheidender Bedeutung. Um Kommunikationsprobleme zu vermeiden, ist es gängige Praxis, Offshore-Mitarbeiter zeitlich begrenzt onsite im Unternehmen arbeiten zu lassen, so dass ein optimaler Austausch des Know-how gewährleistet ist.

Gerade weil das Outsourcing häufig mit einer Fokussierung auf die Kernaktivitäten einhergeht, ist unbedingt darauf zu achten, dass die wesentlichen Kompetenzen zur Lösung der relevanten Aufgaben im Haus des Aufraggebers erhalten bleiben müssen, weil sonst eine dauerhafte Bindung an den Offshore-Partner unumgänglich wird, da nur dieser die relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten zur Verfügung stellen kann. Ein Projektmanagement, das sich im Idealfall aus Vertretern des Auftraggebers und des Dienstleisters zusammensetzt, kann diese Hürde umschiffen, indem es von Anfang für eine sorgfältige Dokumentation des Entwicklungsprozesses und Schulungen der Mitarbeiter Sorge trägt.

Bevor das Projekt in Angriff genommen wird, sollten genaue Zielvorgaben definiert werden: zu welchem Zeitpunkt und für welchen Zeitraum sind welche Kompetenzen des Entwicklerteams gefragt? Die gemeinsame Festlegung von zu erreichenden Milestones kann ein sinnvolles Instrument sein, um spätere Konflikte über die geleistete Arbeit zu vermeiden. Auch sollten die Kontrollmechanismen so gestaltet sein, dass der Auftraggeber jederzeit die Möglichkeit hat, Einblick in die Einzelprozesse der Entwicklung und Qualitätssicherung zu nehmen. Sinnvoll ist es, durch eine Internet-basierte Kommunikationslösung einen jederzeitigen Zugriff auf die aktuell in Entwicklung befindlichen Code-Abschnitte und Dateien zu ermöglichen.

Der Offshore-Markt wird weiter wachsen: Gartner IT-Trends und die Unternehmensberatung Ernst&Young prognostizieren, dass bis 2008 etwa ein Viertel aller IT-Profis in Schwellenländern arbeiten wird. Mit klar definierten Vorgaben und einem kompetenten Projektmanagement werden auch hiesige IT-Firmen davon profitieren können.